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| 20:47 Uhr

Dorfgemeinschaftshaus Ogrosen
Anbau an das Feuerwehrhaus in Ogrosen fertiggestellt

In der Dämmerung am Freitagabend ist das neue Spritzenhaus in Ogrosen an die Kameraden der Feuerwehr übergeben worden.
In der Dämmerung am Freitagabend ist das neue Spritzenhaus in Ogrosen an die Kameraden der Feuerwehr übergeben worden. FOTO: LR / Rüdiger Hofmann
Vetschau/Ogrosen. Nach achtmonatiger Bauzeit ist das neue Dorfgemeinschaftshaus im Vetschauer Ortsteil Ogrosen an Bürger und Feuerwehr übergeben worden. Zur feierlichen Einweihung gab es Festreden - und auch Politprominenz. Von Rüdiger Hofmann

Laut und mehrfach ertönte die Feuerwehrsirene am frühen Freitagabend. Nach achtmonatiger Bauzeit ist der neue Anbau an das Feuerwehrhaus im Vetschauer Ortsteil Ogrosen an die Bürger und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr übergeben worden.

Mit dem Anbau ist ein etwa 60 Quadratmeter großer Dorfgemeinschaftsraum mit Küchenzeile, Teeküche und Sanitäranlagen entstanden, der vom Ogrosener Heimatverein und den Kameraden der Ortsfeuerwehr genutzt wird. „Diese Doppelnutzung als Dorfgemeinschaftshaus hat sich bereits über viele Jahre in mehreren Vetschauer Ortsteilen mehr als bewährt“, teilt Bürgermeister Bengt Kanzler (parteilos) mit. Für die Feuerwehr wurden die Umkleidebereiche und die Fahrzeughalle saniert. Die Baukosten belaufen sich auf rund 310 000 Euro, davon konnten 131 000 Euro mit Fördermitteln finanziert werden, so die Stadt.

Ortsvorsteher Torsten Kühn betonte in seiner Festrede, mit wie viel „Herzblut und guten Ideen man die Umsetzung des Projektes über die Bühne brachte“. Anschließend ging Ortswehrführer Stefan Fillinger auf Meilensteine in der Dorfgeschichte ein. „Der erste Meilenstein wurde vor genau 105 Jahren mit der Gründung der Ogrosener Wehr gesetzt“, so Fillinger. Die Einweihung des neuen Gebäudes sei nun ein weiterer Meilenstein. Aktuell sind 57 Kameraden in der Feuerwehr aktiv. Vetschaus Bürgermeister Bengt Kanzler (parteilos) lobte die Geduld aller Akteure. „Gut Ding will Weile haben“, so Kanzler, „nun ist es endlich vollbracht.“

Aus dem Innenministerium war Abteilungsleiter Frank Stolper angereist - im Ministerium unter anderem für den Brand- und Katastrophenschutz zuständig. Er überbrachte den Fördermittelscheck in besagter Höhe.

Der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes, Sebastian Lehmann, verlieh neben der obligatorischen Glocke des Verbandes dem seit einer Woche „staatlich geprüften“ Löschgruppenführer Torsten Kühn das Ehrenzeichen des Kreisfeuerwehrverbandes.