Die LMBV sollte weiter prüfen, welche realistischen Entsorgungsmöglichkeiten überhaupt in Betracht kommen. Auch wenn der jetzige Lösungsansatz des Bergbausanierers keinerlei Umwelteinwirkungen mit sich bringen solle, könne und werde diese Variante "bei den Menschen, die hier leben, keinerlei Akzeptanz finden." Auch mit großem Verständnis für die Probleme der Bergbaufolgelandschaft könne es im Ergebnis nicht sein, dass neu entstehende Seen, die zu allererst dem Tourismus dienen sollen, auf einmal als Speicherplätze für Eisenhydroxidschlamm genutzt werden, erklärt Höhl weiter. Gegebenenfalls müssten auch Gesetze so angepasst werden, dass am Ende das Schutzgut "Mensch und Natur" im Vordergrund steht "und nicht eine Lösung gewählt wird, die ein Ergebnis nicht angepasster lösungsorientierter Gesetze ist."