Beide arbeiten in der Spreewaldtherme in Burg.
Von ihren Vorgängern Anika I. und Michael I, die seit dem 4. August auch „im richtigen Leben“ ein Paar sind, bekamen die Nachfolger Kronen und Schärpen überreicht. Danach widmete sich Gurkenkönig Jens I. seiner ersten Amtshandlung: Mit viel Geschick schlug er die Ringe vom Gurkenfass, öffnete so das hölzerne Rund. Zusammen mit Juliett I. überreichte er die ersten Salz-Dill-Gurken.
Gurken gab es in Hülle und Fülle gegenüber der Bühne. Auf dem Hof von Oskar Jarick war von 1959 bis 1962 die Gurkenannahmestelle für den Obst- und Gemüse-Handelsbetrieb Cottbus. "In Vetschau gab's auch so eine Annahmestelle", erinnern sich Max und Lieselotte Gründel aus Calau beim Betrachten der historischen Bilder am Hofeingang.
Spreewaldkähne waren beladen mit Gurken, Zwiebeln, Tomaten, Mohrrüben und Salatköpfen. Natürlich gab es auch die Kräuter, die zum Einlegen nötig sind. Wer keine Lust zum Selbermachen hatte, kaufte sich bei Willi Markus aus Lübbenau schon fertige Knoblauch-, Gewürz- oder Senfgurken.
Viele Gäste versuchten ihr Glück am Gurkenglücksrad, wo es die Gurken in der Büchse zu gewinnen gab. Auf der Bühne sangen inzwischen die drei "Drjewjankis", und die Dorfstraße und die Straße entlang der Kirche füllten sich immer mehr mit Menschen.
Überall wurden Leckereien angeboten: Räucherfisch aus Luckau, Kürbiscremsuppe aus Werben, Saft aus Burger Spreewaldobst. Viele Männer fachsimpelten an den historischen Traktoren der Lausitzer Oldtimerfreunde. (ju)