ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 01:07 Uhr

Am Seil über eine Schlucht

Nicht einfach: Auf einem Seil, das zwischen Bäumen gespannt war, mussten die Floriansjünger balancieren.
Nicht einfach: Auf einem Seil, das zwischen Bäumen gespannt war, mussten die Floriansjünger balancieren. FOTO: Foto: fhk
Calau.. Die diesjährigen Sommerferien begannen für sechs Kinder und Jugendliche der Jugendfeuerwehr Calau mit einer erlebnisreichen Woche im 11. Landesjugendlager Brandenburg in Bärenklau bei Guben. Bereits zum neunten Mal nehmen die Calauer daran teil. Foto: fhk

Ein abwechslungsreiches Programm bot schon bekannte Inhalte, aber auch Neues. Traditionell waren der Eröffnungsappell und die erste Lagerdisko am Sonnabend.
Der Sonntag bot ein Geländespiel besonderer Art. Auf einem etwa 15 Kilometer lan- gen Rundkurs waren zehn Stationen zu absolvieren, die es in sich hatten. Gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr Ruhland machten sich die Calauer auf den Weg. So musste die Gruppe eine etwa 20 Meter breite Schlucht an einem Seil überqueren. Durch ein „Spinnennetz“ aus Seilen sollten zehn Teilnehmer ohne Berührung hindurchschlüpfen, und die gesamte Gruppe hatte über ein Seil, das an bäumen befestigt war, zu balancieren.
Nach gut fünf Stunden kamen alle erschöpft, aber doch stolz auf das Geschaffte im Lager an.
Am Montag war eine Schlauchboottour geplant. Hier hieß es insbesondere viel Weitblick und Teamarbeit zu beweisen, denn die Strömung war an vielen Stellen stark, so dass das Richtunghalten nicht so einfach war. Aber Dank der ausdauernden Kommandos von Jennifer Völpel klappte es ausgezeichnet, so dass das Boot wohlbehalten am Ratzdorfer Pegelhäuschen ankam.
Weitere Programmpunkte waren das Neptunfest mit Floßbau und Floßwettfahren sowie die Taufe einiger Floriansjünger durch Meeresgott Neptun. Bei der Taufe traf es Dominic Röper, der das nicht sehr schmackhafte Taufgetränk zu sich nehmen musste und anschließend in den Fluten des Pastlingsees versank. Auch sportliche Aktivitäten standen an, so die Teilnahme am Fußball- und Volleyballturnier. Am Mittwoch Abend gab es im Festzelt „Wetten dass?“ mit Moderator Thomas Gottschalk und vielen Ehrengästen. So wurde Modezar Rudolph Mooshammer mit seiner Daisy - in diesem Fall eine kleine Kuh aus Gummi - extra aus München eingeflogen und die Landung auf dem Flugplatz Drewitz live ins Zelt übertragen. Harry Potter war ebenso zu Gast wie Wolfgang Petry, der von den Zuschauern begeistert gefeiert wurde. Der Abend klang mit der Übertragung einer Außenwette aus, bei der sich die Luckenwalder mit der Lagerleitung einen Kampf um das am schnellsten aufgebaute Zelt lieferte. Auch ruhigere Unternehmungen standen auf dem Plan. So fuhr die Gruppe nach Guben zum Einkaufsbummel, besichtigte das Kloster in Neuzelle und unternahm eine Kahnfahrt im Spreewald bei Burg. Aufregend war die Erkundung des Besucherbergwerkes F 60 bei Lichterfeld, auch als „Liegender Eiffelturm“ bekannt am Donnerstag.
Abends wurde durch die Kameraden Sven Richter, Frank Schulz und Madeleine Strecker ein gemütlicher Grillabend organisiert. Schließlich besserte sich am Freitag das Wetter doch noch so weit, dass der nahe gelegene Großsee zum Baden aufgesucht werden konnte. Auch der stellvertretende Calauer Ortswehrführer Mathias Kliche überzeugte sich vom guten Verlauf des Lagers. Eine Abschlussdisko sowie die Ehrung der Sieger aus den Wettbewerben am Sonnabend beendeten das Lager.
Dank der tatkräftigen Unterstützung durch die Kameraden Karsten Natusch und Sven Weichert, die schon gemeinsam mit Dirk Augustin die Anreise und den Zeltaufbau sichergestellt hatten, klappten auch der Abbau der Zelte und die Rückreise nach Calau reibungslos. Ebenso zu danken ist den Kameraden Manfred Grahn, Heinz Reimann und Günther Stramke für finanzielle Unterstützung. (fhk)