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| 13:31 Uhr

Beste Laune schon am frühen Morgen
Altdöberner werfen den Karnevalsmotor an

Eine ebenso bunte wie bestens gelaunte Zampergruppe machte sich am Samstag auf den Weg durch Altdöbern und verbreitete prima Stimmung.
Eine ebenso bunte wie bestens gelaunte Zampergruppe machte sich am Samstag auf den Weg durch Altdöbern und verbreitete prima Stimmung. FOTO: Uwe Hegewald
Altdöbern. KCA startet mit Zamper-Marathon in die heiße Faschingsphase. Frohnaturen haben fünf Veranstaltungen im Februar vor der Brust.

Zur besten Frühstückszeit warfen sich die doppelten Petras am vergangenen Samstag fragende Blicke zu. Wie können Menschen zu morgendlicher Stunde schon so dermaßen fröhlich sein, rätselte das Duo vom gleichnamigen Schank-Imbiss „Petras Gaumenfreuden“.

Die kulinarische Adresse am Rand des Schlossparkes war nach mehrjähriger Pause wieder einmal Start und Ziel der Zamper-Gesellschaft des Karnevalclubs Altdöbern (KCA). Sehr zur Freude von Petra Richter und Petra Lieske (beide Gemeinde Luckaitztal), die die Kostümierten gerne bewirteten.

Jüngster und erstmaliger Teilnehmer war der zwei Jahre und drei Monate alte Oskar Hennig, der mit großer Wahrscheinlichkeit auch zu einem großen Karnevalisten heranwachsen dürfte. Der naheliegende Grund dafür: Mama Cindy und Papa David sind das aktuelle KCA-Prinzenpaar der 40. Session.

Die steht im Fokus der guten alten Zeit, an die sich bekanntlich jeder gerne erinnert. „Der KCA steht heut bereit, mit Helden aus der Kinderzeit“ lautet das diesjährige Motto, das im Verlauf von fünf Veranstaltungen zünftig gefeiert werden wird. Konkret beim Jugendfasching am Freitag, 2. Februar, beim Kinderfasching am Samstag, 3. Februar sowie auch beim Seniorenfasching am Sonntag, 4. Februar, dann folgen die Weiberfastnacht am Donnerstag, 8. Februar und schließlich zwei Galaabende am 9. und 10. Februar.

Am Sonntag, 11. Februar werden sich die Altdöberner Hüter des Frohsinns in den „Zug der fröhlichen Leute“ durch Cottbus einreihen. „Unser Zampern ist ein willkommenes Training für Cottbus“, befand Steffen Noack, seit vielen Jahren Marschall des Altdöberner Zamper-Zuges.

Vor dem offiziellen Abmarsch schwor Steffen Noack seine Leute noch einmal auf die Spielregeln des Zamperns ein. So werde keiner der Mitbewohner oder Durchfahrenden genötigt, einen Obolus in die Zamper-Büchsen zu stecken oder Eier, Speck oder Spirituosen herauszurücken.

Erlösende Entspannung trete bei Frank Noack erst dann ein, sagte er, wenn auch sämtliche Teilnehmer wohlbehalten wieder im Ziel eintreffen und bei den doppelten Petras abermals für fragende Blicke sorgen: Wo holen die Karnevalisten nach diesem stundenlangem Streifzug durch den Ort nur die Kraft her, um bis tief in die Nacht weiter zu feiern?