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| 12:39 Uhr

Altdöbern sieht neues Baugebiet in Gefahr

Wegen seines Uferreliefs und der guten Wasserqualität wird der Altdöberner See auch Bergsee genannt. Regelmäßig zieht es Freizeitsportler an die Ufer und auf die Radwege, obwohl die Böschungen und die Wasserflächen noch nicht freigegeben sind.
Wegen seines Uferreliefs und der guten Wasserqualität wird der Altdöberner See auch Bergsee genannt. Regelmäßig zieht es Freizeitsportler an die Ufer und auf die Radwege, obwohl die Böschungen und die Wasserflächen noch nicht freigegeben sind. FOTO: Uwe Hegewald
Altdöbern. Mit den jetzt bekannt gewordenen Plänen des Bergbausanierers LMBV, den Altdöberner See als Lagerstelle für Ockerschlamm zu nutzen, stellen die Gemeindevertreter ihr Bauvorhaben „Wohnen am Altdöberner See“ wieder infrage. Das teilt der Gemeindevertreter und SPD-Fraktionsvorsitzende Hans-Dieter Helbig mit.

"Wir befürchten, dass durch das Einleiten von Eisenhydroxidschlamm in den Altdöberner See ein großer Imageschaden für den Tourismus und große Schäden für Pflanzen und Tiere entstehen", bekräftigt Helbig die Kritik an dem Vorhaben. Die Gemeinde stellte für die Planung des Gebietes 30 000 Euro in den Haushalt für dieses Jahr ein. jag