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| 02:39 Uhr

Aktionsbündnis "Klare Spree": Wasserqualität verbessert sich

Winfried Böhmer, Sprecher des Aktionsbündnisses "Klare Spree"
Winfried Böhmer, Sprecher des Aktionsbündnisses "Klare Spree" FOTO: Jan Augustin
Vetschau. Mit etwas Verspätung soll das Wasser des Reudener Grabens ab diesem Wochenende über die Grubenwasserreinigungsanlage Vetschau (GWRA) fließen. Das teilte der Sprecher des Aktionsbündnisses "Klare Spree", Winfried Böhmer, mit. jag

Für die erste "Ockerbarriere" des Spreewaldes im Vetschauer Mühlenfließ sei damit ein wesentlicher Bauabschnitt realisiert. "Damit tritt nun endlich eine deutliche Reduzierung des Eisenockers ein", erklärt Böhmer. Das komme auch den Stradower Fischteichen zugute, in denen sich bisher viel Eisenocker absetzte.

Unterhalb der Reptener Teiche sei der Düker verschlossen worden und der Reudener Graben an das Neue Vetschauer Mühlenfließ angeschlossen worden. Damit würden nun annähernd hundert Prozent des eisenhaltigen Wassers der GWRA zufließen. Böhmer: "In Vetschau und weiter in Richtung Spreewald wird sich die Wasserqualität bald bessern."

Nach diesem wichtigen Schritt sei nun ein weiterer notwendig: "Es steht bereits fest, dass eine Zugabe von Flockungsmitteln erforderlich wird, da der geforderte Abscheidegrad allein durch den Absetzeffekt in der GWRA nicht erreicht wird." Der Bergbausanierer LMBV habe bereits zugesagt, dass zunächst eine mobile Anlage und bis zum Herbst eine stationäre Dosierungsanlage in Betrieb gehe.