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| 01:10 Uhr

Ältere Lübbenauer mischen sich ein und singen mit den Hofmanns

Die Geschwister Hofmann , Alexandra (l.) und Anita, brachten die Lübbenauer Senioren in Stimmung.
Die Geschwister Hofmann , Alexandra (l.) und Anita, brachten die Lübbenauer Senioren in Stimmung. FOTO: B. Keilbach
Lübbenau.. Sie sind die Stargäste und der Höhepunkt der Festveranstaltung zum zehnjährigen Bestehen des Lübbenauer Seniorenbeirates Dienstagabend geworden – die Geschwister Hofmann. B. Keilbach

Das singende, tanzende und verschiedene Instrumente spielende Duo begeisterte über 180 ältere Lübbenauer in der Aula der Jenaplanschule.
Vor ihrem Auftritt hatte Günter Zedler, Vorsitzender des Seniorenbeirates, an wichtige Themen erinnert, zu denen sich die Senioren der Stadt aktiv in die kommunale Entwicklung eingebracht haben. Dazu hätten unter anderem die Diskussion um die Stadtlinie, der Stadtumbau in der Neustadt und die Gestaltung des Freizeitangebotes für die älteren Lübbenauer gezählt. Ebenso seien die Zeitzeugen-Gespräche im Jugendforum, das Engagement gegen den Irak-Krieg und ganz aktuell der Einsatz für eine stabile ärztliche Betreuung Themen, für die sich die ältere Generation stark mache. Dass die Stimmen der Senioren bei kommunalpolitischen Entscheidungen stärkeres Gewicht bekommen sollten, betonte der 77-Jährige. Glückwünsche und ein herzliches Dankeschön für die Zusammenarbeit überbrachte der stellvertretende Bürgermeister Rainer Schamberg. Stadtverordnetenvo rsteherin Monika Blüher sagte: "Ich würde mich freuen, noch mehr aktive Bürger aus Ihren Reihen zu unseren Stadtverordnetenversammlungen zu begrüßen." Sich auch weiterhin einzumischen, dazu ermutigte Gottfried Bodenmüller, Vorsitzender des Kreisseniorenbeirats, die Lübbenauer Altersgefährten mit einem chinesischen Sprichwort: "Es ist besser, ein Licht anzuzünden als im Dunkeln zu schimpfen."
Musikalisch begeisterten Dienstagabend die "Luckau Harmonists" das Publikum. Unterhaltsam und humorvoll präsentierten sie die unvergessenen Lieder ihrer berühmten Vorbilder, brachten Max Raa be in Erinnerung und mit Heinz Erhardts Lebensweisheiten das Zwerchfell der Zuhörer in Bewegung. Die erfolgreichen Schwestern Anita und Alexandra Hofmann boten einen Querschnitt ihres Repertoires. Ergänzt durch eindrucksvolle Soli auf dem Horn und Alphorn, dem Xylofon sowie mit Akkordeon, Klarinette und Trompete, gelang es den Preisträgerinnen der "Goldenen Stimmgabel 2005", ihre Zuhörer mitzureißen. "Fantastisch", fasste Eva Worreschk ihren Eindruck zusammen. Vor allem ihre natürliche Art habe ihr gefallen. Karl-Heinz Noack fand die zwei "super" und sagte mit einem Augenzwinkern: "Es wurde mal Zeit, dass sie nach Lübbenau gekommen sind." Schon seit vielen Jahren sei er im Fanclub des Geschwisterpaares und nutzte die Gelegenheit, sich mit einer der beiden fotografieren zu lassen.
"Das ganze Programm war wunderbar" schwärmten Inge und Heinz Schichholz und wünschten sich wie Annelore Adler: "So etwas müsste es für uns öfters geben."