"Anhand der Gästezahlen verspüren wir, dass sich die Ausstellung dem Ende neigt. Zuletzt nutzten Interessierte verstärkt die Gelegenheit für einen Besuch", resümiert Dr. Harriet Bönisch.

Das Interesse macht die Geschäftsführerin der Slawenburg an mehreren Punkten fest: der Bezug zum Land Brandenburg und der Niederlausitz mit seinen noch rund 70 erhaltenden Steinkreuzen sowie die von ihnen umgebene Mystik. Gedenk- und Sühnekreuze stammen aus dem 14. bis 17. Jahrhundert und erinnern an Menschen, die Opfer eines Verbrechens oder eines tödlichen Unfalls geworden sind. Aufgrund von Bildern des Steinkreuz-Fotografen Detlef Sommer und spannenden Erklärungen erreicht die Ausstellung ein breites Interesse. Selbst Menschen, die fast täglich an den steinernen Zeitzeugen vorbeifahren oder in deren Nachbarschaft wohnen, zeigen sich beeindruckt von den Geschichten, die diese Objekte zu erzählen haben.

Kurzentschlossene haben nur noch wenige Tage Zeit, sich die diesem Thema zu widmen. Die Slawenburg ist von November bis März täglich von 10 bis 16 Uhr geöffnet.