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| 16:43 Uhr

Großveranstaltung über vier Landkreise
24-Stunden-Schwimmen erstmals ohne Nachtschwimmen

 Ein perfektes Beispiel für gute interkommunale Zusammenarbeit: Das Stunden-Schwimmen als nasser und freundschaftlicher Städtewettkampf zwischen Altdöbern, Calau, Finsterwalde, Forst, Großräschen, Luckau und Vetschau. Am Samstag, 6. Juli, heißt es wieder: Bahn frei!
Ein perfektes Beispiel für gute interkommunale Zusammenarbeit: Das Stunden-Schwimmen als nasser und freundschaftlicher Städtewettkampf zwischen Altdöbern, Calau, Finsterwalde, Forst, Großräschen, Luckau und Vetschau. Am Samstag, 6. Juli, heißt es wieder: Bahn frei! FOTO: Hegewald
Calau/Vetschau/Altdöbern. Calau ist Gastgeber der Großveranstaltung, an der sieben Kommunen aus vier Landkreisen mitmachen. Es gibt für den 6. Juli ein verändertes Konzept - und hoffentlich gutes Wetter. Von Rüdiger Hofmann

Bei 35 Grad Außentemperatur kommt diese Pressekonferenz thematisch genau zur richtigen Zeit. Im Calauer Rathaus haben am Mittwoch alle Vertreter des Stundenschwimmens – bislang unter dem Namen „24-Stunden-Schwimmen“ bekannt – den diesjährigen Ablauf vorgestellt. Der Wettkampf findet statt am 6. Juli von acht bis 18 Uhr. Mit Calau, Luckau, Vetschau, Finsterwalde, Großräschen, Altdöbern und Forst werden sich an diesem Tag gleich sieben Kommunen aus vier Landkreisen (OSL, LDS, EE und SPN) in die kühlen Fluten der jeweiligen Freibäder stürzen, um „auf Kilometer und Bahnen zu kommen“.

Entscheidend ist dabei ein verändertes Konzept: „Wir haben die Wettkampfzeiten reduziert und das Nachtschwimmen aus dem Programm genommen“, sagt Calaus Bürgermeister Werner Suchner. Sowohl die Vorbereitung als auch die Durchführung des Spektakels seien bislang nur durch den hohen Aufwand des hauptamtlichen Personals (Schwimmbadangestellte) möglich gewesen sowie vieler ehrenamtlicher Helfer (Ausleuchter, Zähler, Koordinatoren). Daher nun die Neuausrichtung – ganz zum Leidwesen von Altdöbern. „Wir sind mit der Neuregelung nicht zufrieden, weil wir in den Nachtstunden immer sehr gute Ergebnisse erzielen konnten, da viele Bahnen besetzt waren“, sagt Bürgermeister Peter Winzer.

Insgesamt ist es die nunmehr elfte Veranstaltung in diesem Rahmen – 2009 begann man in Calau mit der Breitensportveranstaltung. Hinsichtlich gewünschter Platzierungen halten sich die Vertreter noch zurück. Verlieren will aber logischerweise keiner. Calau hatte zuletzt die rote Laterne übernommen. „Ich würde mich freuen, wenn wir dieses Jahr ein Stückchen nach vorne kommen“, so Suchner.

Vorn standen 2018 die Finsterwalder, die sich aktuell bescheiden geben. „Wir gönnen jeder anderen Kommune den Sieg“, so die Botschaft aus der Sängerstadt. Einen neuen Wanderpokal stellen sie zur Verfügung. Der kann vielleicht gleich da bleiben, denn die Siegerehrung wird in der Siegerstadt ausgetragen.

Vetschau ist seit 2011 ununterbrochen dabei, ermittelt dabei laut Stadtspitze Bengt Kanzler regelmäßig „den besten männlichen und weiblichen Gesamtschwimmer sowie die jüngsten und ältesten Teilnehmer“. An den Schulen will man nun noch die Werbetrommel rühren und auf das Event aufmerksam machen. „Wir sehen den Wettbewerb in erster Linie als Angebot für die Bürger. Wichtiger als die jeweilige Platzierung ist für uns die Teilnehmer-Zahl“, so Kanzler.

Das sehen Luckau und Großrä­schen auch so. „Der Trend geht weg von den Dauerschwimmern“, heißt es von den jeweiligen Vertretern. Forst macht aus der Schwimmveranstaltung gleich eine ganze Festwoche für die gesamte Stadt – das Freibad wird 60 Jahre.

Neben Bürgern wie du und ich und dem Kreissportbund haben sich für dieses Jahr auch wieder Vereinssportler angekündigt. Ob die Kegler aus Altdöbern, die Handballer aus Calau oder der Mehrspartenverein Neptun 08 aus Finsterwalde, das Teilnehmerfeld war in den vergangenen Jahren immer schon recht groß.

Jetzt muss nur noch das Wetter stimmen. So gab es 2018 zwar insgesamt einen Jahrhundertsommer, doch just am Tage des Stundenschwimmens war es mit Tiefstwerten im einstelligen Bereich und zeitweiligem Regen zu kühl. „Sollte das Wetter am 6. Juli absolut schlecht werden, müssen wir kurzfristig reagieren“, sagt Calaus Stadtoberhaupt. Alle Akteure stehen telefonisch miteinander in Verbindung.

 Das 20:16-Stunden-Schwimmen, das sich bis in die Nacht erstreckt, der nasse und freundschaftliche Städtewettkampf zwischen Altdöbern, Calau, Finsterwalde, Forst, Großräschen, Luckau und Vetschau geht am Samstag, 9. Juli, in eine neue Runde. Foto: Hegewald  Das 20:16-Stunden-Schwimmen, das sich bis in die Nacht erstreckt, der nasse und freundschaftliche Städtewettkampf zwischen Altdöbern, Calau, Finsterwalde, Forst, Großräschen, Luckau und Vetschau, geht am Samstag, 9. Juli, in eine neue Runde. Foto: Hegewald
Das 20:16-Stunden-Schwimmen, das sich bis in die Nacht erstreckt, der nasse und freundschaftliche Städtewettkampf zwischen Altdöbern, Calau, Finsterwalde, Forst, Großräschen, Luckau und Vetschau geht am Samstag, 9. Juli, in eine neue Runde. Foto: Hegewald Das 20:16-Stunden-Schwimmen, das sich bis in die Nacht erstreckt, der nasse und freundschaftliche Städtewettkampf zwischen Altdöbern, Calau, Finsterwalde, Forst, Großräschen, Luckau und Vetschau, geht am Samstag, 9. Juli, in eine neue Runde. Foto: Hegewald FOTO: Hegewald