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Programm für das neue Jahr
2018 erst recht! Museumsbesuch wird zum Erlebnis

Das Freilandmuseum in Lehde soll auch im neuen Jahr viele Gäste anziehen. Dafür hat sich die Museumsmannschaft einiges einfallen lassen.
Das Freilandmuseum in Lehde soll auch im neuen Jahr viele Gäste anziehen. Dafür hat sich die Museumsmannschaft einiges einfallen lassen. FOTO: Preikschat
Lehde. Die Veranstaltungshöhepunkte für das historische Dorf in Lehde stehen fest. Gäste erwartet Bewährtes und Neues.

Der 60. Geburtstag des Freilandmuseums im Lübbenauer Ortsteil Lehde wurde gerade erst gefeiert, schon steht das Programm für 2018 fest. Die Museen des Landkreises OSL haben es kürzlich im schicken Flyer-Format veröffentlicht. Und wer darin blättert, könnte schon jetzt Lust bekommen auf einen Besuch der typischen Häuser und Höfe aus Lehde, Burg und dem Spreewaldrandgebiet im 19. und 20. Jahrhundert.

Gleich mit einer Neuerung geht es am 2. Februar los, wenn Besuchern die Mußezeit anno 1850 anschaulich und sinnlich erfahrbar nahe gebracht wird. Wie lebte es sich im großen Wohnstallhaus, wenn in der kalten Jahreszeit das Tagwerk vollbracht war? Wie zog geselliges Leben, Licht und Wärme in die dunkle Stube? Fragen, die Besucher bei einem winterlichen Rundgang mit Muckefuck und süßen Kleinigkeiten beantwortet bekommen. Wobei sie die damals typischen Arbeiten auch mal ausprobieren dürfen.

Osterbräuche ausprobieren können Kinder und Erwachsene am 30. März und 8. April. Unter Anleitung werden bunte Muster aufs Ei getupft und es entstehen kleine Kunstwerke. Derweil auf der Festwiese mit bunten Eiern um die Wette gekullert werden kann.

Die Freilichttheater-Qualitäten des Museums kommen 2018 erstmals bei Vorführungen am 11. und 13. Juni zum Tragen. Wassermann Litschko geht mit seiner Freundin, der klugen Bäuerin Hertha auf eine turbulente Entdeckungsreise. Alte Bauernhäuser, blühende Gärten und kühles Nass bieten ein perfektes natürliches Bühnenbild. Unterhaltsames bühnenreifes Tohuwabohu entsteht dann am 25. August, wenn es heißt: „Lehde geht schlafen“. Ein trügerisches Motto, wird doch an diesem Tag die ersehnte Nachtruhe empfindlich gestört.

Die meisten Gäste aber dürften wieder bei der Spreewaldweihnacht zu erwarten sein. Das Freilandmuseum ist am ersten und zweiten Adventswochenende stimmungsvoller Schauplatz des Weihnachtsmarktes mit vielen Handwerkerständen.

Von April bis Oktober lohnt aber auch einfach ein Spaziergang durch das idyllische Höfe-Ensemble mit den vielen Mitmachangeboten.

(dpr)