ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 01:36 Uhr

11.11 Uhr etwas verschlafen

Bereitwillig übergibt Lübbenaus Bürgermeister Helmut Wenzel den Rathausschlüssel an das Prinzenpaar.
Bereitwillig übergibt Lübbenaus Bürgermeister Helmut Wenzel den Rathausschlüssel an das Prinzenpaar. FOTO: Bernd Marx
Lübbenau.. Die närrische Zeit 11.11 Uhr ist von den Lübbenauern etwas verschlafen worden. Erst gegen 11.30 Uhr haben sie die Macht übernommen. Bernd Marx

Bürgermeister Helmut Wenzel überreichte unter dem Jubel von mehr als hundert Besuchern den Rathausschlüssel und die Stadtkasse an die Jecken. Helau-Rufe, närrische Stimmung und Applaus begleiteten die Zeremonie.
Prinz Robby II. und ihre Lieblichkeit Claudia I. führen die Narren in der fünften Jahreszeit 88 Tage an. An ihrer Seite haben sie das Kinderprinzenpaar Prinz Ruben I. und Prinzessin Maggan I.
Noch bevor am Aschermittwoch alles vorbei ist, werden die Mitglieder des Lübbenauer Karnevalclubs (LKC) vier Fest- und Tanzvergnügen für die närrische Einwohnerschaft und für die Lübbenauer Gäste veranstalten. Bereits am Sonnabend ließen es die Mitglieder des LKC bei der Auftaktveranstaltung in die karnevalistische Jahreszeit so richtig krachen.
"Ich war dabei, und es war ein toller Einstieg in die närrische Saison", erzählte Jeannette Putlitz aus Hindenberg. "In diesem Jahr steht unsere Session unter dem Motto ,Der LKC spielt wilde Sau auf dem Flugplatz in Lübbenau' in Anspielung auf die Geschichte mit den Bahnübergängen", erklärte Thomas Pursche (42), Präsident des LKC seit 2000.
Die Zuschauer im Rathaus waren von den Aufführungen der Funkengarde, Hot Cucumbas, Hüpfdohlen, Männertanzgruppe sowie der Kinder- und Minifunken begeistert und sparten nicht mit Beifall.
"Eine wunderschöner Auftakt und ein tolles Programm des LKC", erklärte die Krankenschwester Marlen Gleitsmann aus Lübbenau. "Wir kommen immer gern nach Lübbenau und freuen uns über den Zusammenhalt aller Närrinnen und Narren in Ost und West", so Wolfgang Marnitz, 1. Vorsitzender der Karnevalsgesellschaft Blau-Weiß "Am Stirnberg" in Oer-Erkenschwick.
Während ein Teil der Anwesenden das weitere Programm der Minifunken verfolgte, probierten andere die frischen Pfannkuchen und den Glühwein.