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| 01:04 Uhr

Zweimal Umbau für die Feuerwehr

Niewitz/Neuendorf am See.. Das Thema Feuerwehrgerätehäuser war bei den Amtsausschüssen im Unterspreewald jahrelang für eine Diskussion gut.

Nach vielen Bauarbeiten bei den Stützpunktfeuerwehren standen Ortswehren zwar auf der Prioritätenliste der Feuerwehrkonzeption, vor allem Neuendorf am See und Niewitz. Der Finanzrahmen war allerdings bis dahin sehr knapp geworden.
Nun aber ist die Freude „ganz groß“ , sagt Bürgermeister Arno Pötschick aus Neuendorf am See. Dort wird in diesem Jahr das Feuerwehrgerätehaus renoviert und ausgebaut. In Niewitz geht in diesem und im kommenden Jahr die siebenjährige „Übergangslösung“ mit dem Um- und Ausbau der Feuerwehrgarage zu Ende. Reichlich Eigenleistungen der Floriansjünger sind in beiden Dörfern ebenso eingeplant wie die finanzielle Beteiligung.
Zwar können für die Ortsfeuerwehren nicht so „große Häuser“ , so Kämmerin Ingeborg Freigang, gebaut werden wie für die Stützpunktwehren. Erstere „müssen aber trotzdem die Mindestausstattung haben“ , sagt Bauamtsleiterin Michaela Schudek.
In Niewitz wird in diesem Jahr begonnen. Dafür sollen zunächst 60 000 Euro aus den investiven Schlüsselzuweisungen der Gemeinde fließen. Die Pläne sollen im nächsten Amtsausschuss am 22. Februar vorgestellt werden. Zuvor sollen Gespräche mit den Kameraden klären, was möglich, was praktikabel und was gewünscht ist. 2006 ist der zweite Bauabschnitt geplant, für den finanzielle Leistungen vom Amt erbracht werden sollen.
Gemeinsam ist dem künftigen Niewitzer Feuerwehrhaus wie dem Umbau in Neuendorf am See, dass sowohl die Gemeinden eine hohe Eigenleistung bringen (die Gemeinde Unterspreewald rund 70 000 Euro) als auch die Kameraden sehr viel beitragen müssen. Für das Haus in Neuendorf am See liege die Baugenehmigung vor, heißt es vom Amt, die Auftragsplanung sei in Arbeit. Das Finanzierungskonzept mit einem Umfang von 130 000 Euro stehe, der Umbau soll in diesem Jahr fertig werden. (is)