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Tipp für den letzten Tag des Jahres
Zum Jahreswechsel Stille auf dem Wehlaberg

Krausnick. Shuttle-Bus pendelt zwischen dem Parkplatz Groß Wasserburg und dem Wehlaberg.

Wer möchte, kann den Jahreswechsel auch diesmal in gemütlicher Runde auf dem Wehlaberg in den Krausnicker Bergen (Unterspreewald) verbringen. Die Gemeinde Krausnick-Groß Wasserburg lädt dazu ein.

Wie der ehrenamtliche Bürgermeister Gerhard Buschick ankündigt, wird es erneut einen Imbiss und ein Lagerfeuer geben. Marcel und Paul Göhrs kümmern sich um die Versorgung am Fuße des hölzernen Aussichtsturms auf dem Wehlaberg. Die beiden Männer übernehmen zudem auch in diesem Jahr den Shuttle-Transport zwischen dem Parkplatz in Groß Wasserburg hinauf zum Wehlaberg und wieder zurück.

Wer möchte, kann die etwa fünf Kilometer lange Strecke auch wandern. Der Kleinbus fährt ab etwa 20 Uhr und solange, bis der letzte Besucher wieder unten im Ort ist, wie der Bürgermeister sagt. Er gehört zu den Initiatoren der Veranstaltung. Die findet inzwischen zum zwölften Mal statt und wurde von der Gemeinde Krausnick-Groß Wasserburg, dem Amt Unterspreewald und der Forst gemeinsam aus der Taufe gehoben. Anlass war, dass während der Silvesternacht 2004/05 Randalierer den Turm schwer beschädigt hatten, wie Gerhard Buschick erzählt. Seitdem lädt er zum Jahreswechsel auf den Wehlaberg ein: „Die Gäste bewachen mit ihrer Anwesenheit quasi den Turm.“ Dessen Plattform ist 28 Meter hoch und gegen Mitternacht an Silvester ein Publikumsmagnet. Bei guter Sicht ist das Feuerwerk in umliegenden Orten zu sehen.

Auf dem Wehlaberg selbst darf kein Silvesterfeuerwerk abgebrannt, dürfen keine Raketen und Böller gezündet werden. Genau diese besondere Stille während der Silvesternacht lieben die Besucher. Sie genießen das Flackern des Lagerfeuers, oft mit einem heißen Getränk in der Hand, und stoßen gemeinsam auf das neue Jahr an.