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| 02:57 Uhr

Wolfgang Kittel pflanzt Rose in Lübben

Wolfgang Kittel (2. v. l.) hat auf der Roseninsel von Ferdinand Muschick (3. v. l.) eine Rose mit seinem Namen gepflanzt. Ehemalige Mitstreiter aus dem Freundeskreis Lübben stießen mit ihm darauf an.
Wolfgang Kittel (2. v. l.) hat auf der Roseninsel von Ferdinand Muschick (3. v. l.) eine Rose mit seinem Namen gepflanzt. Ehemalige Mitstreiter aus dem Freundeskreis Lübben stießen mit ihm darauf an. FOTO: I. Hoberg
Lübben. Auf Muschicks Roseninsel hat nun auch eine Rose mit dem Namen "Wolf Kittel" ihren Platz gefunden. Während eines sechstägigen Privatbesuchs im Spreewald ist Wolfgang Kittel (77), ehemaliger Kommandeur des Verteidigungskreiskommandos Lübben, einer Einladung auf die Roseninsel mitten in Lübben gefolgt. I.Hoberg

Als Initiator für die Vereinsgründung des Freundeskreises Lübben hatte er sich vor 20 Jahren in der Spreewaldstadt große Anerkennung erworben.

"Das Pflanzen der Rose war eine komplette Überraschung für mich", sagt er. Erst kurz zuvor hatte er beim Besuch von Horst Fiedler, ebenfalls Mitstreiter aus dem Freundeskreis, Fotografien von der Roseninsel gesehen. Prominente aus Politik, Sport und Show haben dort ebenfalls ihre Rose gepflanzt. Auch wenn die Mücken tanzten, Wolfgang Kittel setzte den Spaten an und seine weiße Edelrose kam an den von Ferdinand Muschick ausgesuchten Platz im Rosenbeet. Die Jagdhornbläser sorgten für den musikalischen Rahmen.

Bei einer Führung durch den Rosengarten erklärte der Hausherr, in welcher Gesellschaft sich nun die Kittel-Rose befindet. Sei es die Leichhardt-Rose, die der australische Botschafter Peter Tesch taufte, die Ludwig-Güttler-Rose oder die Rose von Olympiasiegerin Karin Janz - rund 70 Prominente haben inzwischen in Lübben rosige Spuren hinterlassen.

Wolfgang Kittel fühlt sich der Spreewald-Region auch nach seiner Rückkehr ins heimatliche Schongau in Bayern immer noch verbunden. Familiäre Wurzeln haben Anfang der 1990er Jahre auch den Ausschlag gegeben, dass sich der Berufssoldat damals für den Standort Lübben entschied. Seine Mutter stammte aus Cottbus. "Ich hatte mehrere Angebote in den neuen Bundesländern", so der Oberstleutnant a. D.

"Wolf Kittel ist als Freund aus Lübben weggegangen", betont Horst Fiedler, 1993 erster Vorsitzender des Freundeskreises. Der Lübbener hatte mit für die Überraschung auf der Roseninsel gesorgt. Er begleitete den Bayern auch diesmal zu einigen Stationen im Spreewald, den Kittel auch anderen näher bringen will. "Wir müssen Lübben und den Spreewald noch stärker bekannt machen als Region, die im Mittelpunkt von Dresden und Berlin liegt", sagt Fiedler.