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Wohnhausbrand in Lübben – Nachbarn retten 72-jährige Frau

Die Rauchspuren in der Theodor-Fontane-Straße sind noch deutlich erkennbar.
Die Rauchspuren in der Theodor-Fontane-Straße sind noch deutlich erkennbar. FOTO: Staindl/asd1
Lübben. Sechs Bewohner der Theodor-Fontane-Straße in Lübben, darunter zwei Kleinkinder, sind laut Polizeiangaben nach einem Mietshaushausbrand in der Silvesternacht mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert worden. Eine 72-jährige Frau sei von Nachbarn aus ihrer Wohnung gerettet worden. red/dpr

Unbeaufsichtigte Teelichter in der Wohnung der Seniorin könnten die Ursache des Brandes gewesen sein. Gegen die Frau sei ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Brandstiftung eingeleitet worden. Der Sachschaden betrage etwa 50 000 Euro, so die Polizei.

Wie Abschnittsleiter Denny Schulz von der Feuerwehr Lübben auf Nachfrage informiert, seien Feuerwehren aus Lübben Steinkirchen, Lubolz und Radensdorf um 21 Uhr alarmiert worden. Noch während der Brand in einer Wohnung in der ersten Etage gelöscht wurde, seien die Bewohner evakuiert worden. Gegen Mitternacht beendete die Feuerwehr den Einsatz.

Erich Kuhtz, in der Fontanestraße wohnhaft, dankt der Feuerwehr im Namen der betroffenen Mieter. Sie haben mit größter Umsicht gehandelt, so der Lübbener. Mieter, die ihre Wohnungen wegen Rauchs im Treppenhaus nicht mehr verlassen konnten, seien mit Schutzmasken aus dem Gebäude geführt worden.

Laut Polizei ist die Wohnung der 72-jährige Frau unbewohnbar. Die anderen Wohnungen in dem Hausaufgang konnten wieder bezogen werden.