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| 18:11 Uhr

Lübben
Weltreise mit Filmmusiken

Das Musikschulensemble setzte den musikalischen Schlusspunkt unter den Filmmusikabend der Kreismusikschule am Mittwoch in der Aula des Lübbener Paul-Gerhardt-Gymansiums.
Das Musikschulensemble setzte den musikalischen Schlusspunkt unter den Filmmusikabend der Kreismusikschule am Mittwoch in der Aula des Lübbener Paul-Gerhardt-Gymansiums. FOTO: Andreas Staindl
Lübben. Von „Star Wars“ bis Pippi Langstrumpf – Musikschüler haben in Lübben mit Grundschülern in der Aula des Gymnasiums einen beifallsreichen Abend gestaltet.

Der Filmmusikabend am Mittwochabend in der Aula des Paul-Gerhardt-Gymnasiums in Lübben war ein Erfolg. Den Besuchern gefiel die Veranstaltung so gut, dass sie mit Beifall nicht sparten, sich am Ende sogar eine Zugabe erklatschten und wohl gern noch weitere Melodien gehört hätten.

„Klappe, die Dritte“ hieß die inzwischen dritte Auflage der Veranstaltungsreihe der Kreismusikschule Dahme-Spreewald. Es war erneut eine interessante Reise durch die Welt der Filmmusik. Musikschülerinnen und Musikschüler haben auf ihren Instrumenten Melodien bekannter Filme gespielt.

Das Blechbläserensemble unter Leitung von Bernd Ziemainz und Martin Künzel brachte einen Hauch von „Star Wars“ in die Aula. Musik aus diesem Film entführten die Zuhörer gedanklich in fremde Welten. Dass das Ensemble so eindrucksvoll klang, war auch den Mitwirkenden zu verdanken, die der Einladung der Kreismusikschule zum gemeinsamen Musizieren mit Musikschülern gefolgt sind. „Einige von ihnen kommen von weiter weg“, erklärte Martin Künzel. „Ich bin sehr froh und dankbar, dass sie hier mitspielen.“ Der Musikschullehrer moderierte den Filmmusikabend gemeinsam mit dem stellvertretenden Leiter der Kreismusikschule, Bernd Ziemainz. Beide würdigten auch die „tolle Kooperation“ mit der evangelischen Grundschule in Lübben.

„Musik ist eine Brücke“ sang der Chor der Grundschule unter der Leitung von Heidrun Liebsch und Birgit Natusch zu Beginn der Veranstaltung. Dieses Lied passt perfekt zu der Beziehung zwischen der Kreismusikschule und der Grundschule, „denn wir haben bildlich gesehen tatsächlich eine Brücke zwischen beiden Einrichtungen aufgebaut“, sagte Bernd Ziemainz. Der Schulchor sorgte für einen stimmungsvollen Auftakt des Filmmusikabends. Zufall ist das nicht. Die musikalische Bildung ist fester Bestandteil der evangelischen Bildungseinrichtung. Auch für die Schülerinnen und Schüler der Kreismusikschule ist Musik ein Teil ihres Lebens. Luise Büttner und Serena Pense sowie ihre Musikschullehrerin Leonie Freudenberger sorgten mit ihren Saxofons für einen Hauch von „Herr der Ringe“ in der Aula. Alexandra Noack und Charlott Duwe (beide Gitarre) hatten „The Hanging Tree“ aus dem Film „Tribute von Panem“ ausgewählt. Annabell Kuhtz (Violine) ließ die Zuhörer in die Welt der Pippi Langstrumpf eintauchen und erhielt dafür besonders viel Beifall. Isabelle Wehlan (Querflöte) entführte die Besucher in den Film „Der rosarote Panther“. Auch Musik aus „Pulp Fiction“ (Serena Pense/Saxofon) und „Das Dschungelbuch“ (Alexandra Noack/Saxofon) war zu hören.

Hieu Nguyen Trung bewies erneut, wie hervorragend er das Klavier beherrscht. Er spielte mit ganz viel Gefühl Musik aus dem Film „The Greatest Showman“. Zudem begleitete er Felicitas Klinkmüller. Die junge Sängerin sprang spontan ein, weil der ursprünglich geplante Gesangsblock wegen Krankheit der dafür vorgesehenen Musikschülerin nicht präsentiert werden konnte. Die Musikschullehrerin Sylvia Hoffmann bedauerte das, „denn ich hatte mich sehr darauf gefreut“. Mit Felicitas Klinkmüller durfte sich so eine junge Sängerin vorstellen, die wie auch Hieu Nguyen Trung schon erfolgreich am Wettbewerb „Jugend musiziert“ teilgenommen hat.

„Dirty Dancing“ gehört zu den erfolgreichsten Filmen weltweit. Die Tanzformation unter Leitung von Irina Albrecht erinnerte am Mittwochabend an das Werk. Das Musikschulensemble unter Leitung von Karsten Mickein setzte den musikalischen Schlusspunkt unter das etwas 90-minütige Programm. Den Besuchern hat der Filmmusikabend offensichtlich gefallen. Sie riefen „Bravo“ und „Zugabe“, klatschten lautstark Beifall.