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| 02:43 Uhr

Weiterhin steigende Grundstückspreise in LDS

Lübben/Luckau. Der Immobilienmarkt im Landkreis Dahme-Spreewald hat im vergangenen Jahr mit 539 Millionen Euro den höchsten Wert seit 20 Jahren erreicht. Wie Kreissprecherin Heidrun Schaaf mitteilt, lag die Anzahl der Kaufverträge am Immobilienmarkt leicht unter denen des Vorjahres (- zwei Prozent). red/SvD

Die meisten Kauffälle wurden in Königs Wusterhausen (540), die geringsten Kaufbewegungen in Eichwalde (70) verzeichnet.

Der Geldumsatz stieg gegenüber dem Vorjahr kräftig an, wobei allein in der Gemeinde Schönefeld 199 Millionen Euro umgesetzt wurden. So steht es im jetzt veröffentlichten Grundstücksmarktbericht. Die größten registrierten Geldumsätze gab es danach in Königs Wusterhausen (85 Millionen Euro) und Zeuthen (51 Millionen Euro). Den geringsten Geldumsatz verzeichnen Heideblick (drei Millionen Euro) und Märkische Heide (fünf Millionen Euro).

Die Wohnbaulandpreise für den individuellen Wohnungsbau stiegen nicht zuletzt aufgrund der weiteren Angebotsverknappung im Berliner Umland kräftig an. Baugrundstücke mit guter infrastruktureller Anbindung waren auch im weiteren Metropolenraum stärker nachgefragt. Dieser Trend setzt sich auch im ersten Halbjahr 2017 ungebrochen fort.

Auch in den vom Ausbau des Flughafens Berlin-Brandenburg BER in Schönefeld betroffenen Gemeinden gab es keine gegenteilige Grundstücksmarktentwicklung. Die Wertentwicklung liege trotz prognostizierter negativer Folgen im Kreisdurchschnitt.

Insbesondere im Berliner Umland und in Lübben verfestigte sich das bestehende hohe Mietniveau bei knappem Angebot an Wohnungen mit gutem Standard.

Baureife Wohnbauflächen und bebaute Grundstücke für den individuellen Wohnbedarf waren ungebrochen nachgefragt. Das Preisniveau der Ein- und Zweifamilienhausgrundstücke zeigt ebenfalls deutlich steigende Entwicklung. Spitzenwerte für Wohnungseigentum wurden in Königs Wusterhausen erzielt.