Unter dem Motto "Wie schön leuchtet der Morgenstern" wurde der Weihnachtsabend von Dörthe Haring (Mezzosopran) und Stefan Kiesling (Orgel) musikalisch gestaltet.

Die beiden Künstler kennen sich aus ihrer gemeinsamen Zeit am Cottbuser Konservatorium und treten seit über 15 Jahren immer wieder gemeinsam auf. So auch in Straupitz. Für die beiden sind die Auftritte in Straupitz ein Bedürfnis. "Wir kommen immer wieder gern nach Straupitz. Hier herrscht eine besondere Atmosphäre und wir spüren die direkte Reaktion des Publikums. Das Konzert in der Schinkelkirche gehört zu Weihnachten für uns einfach dazu." sagte Dörthe Haring. Musikalisch unterstützt wurden sie in diesem Jahr von Juliane Maria Kühne (Blockflöte). Sie stammt aus Cottbus und studierte an der UdK Berlin Musikerziehung und Konzertfach Blockflöte. Sie tritt immer wieder einmal gemeinsam mit Dörthe Haring und Stefan Kießling auf. So konnten die zahlreich erschienen Besucher der Schinkelkirche beim Schein Hunderter Kerzen ein ganz besonderes Weihnachtskonzert erleben. Der musikalische Bogen spannte sich dabei von Werken Georg Philipp Telemanns über Dietrich Buxtehude bis hin zu Frank Martin und Max Reger.

Irene und Herbert Schöber aus Schöneiche besuchen über die Weihnachtsfeiertage Verwandte in Waßmannsdorf und kommen seit Jahren zum Straupitzer Weihnachtskonzert. " Ein Weihnachtskonzert in dieser Kirche ist schon etwas Besonderes. Hier kann man innehalten und zum hektischen Alltag und den Geschehnissen des ablaufenden Jahres Abstand gewinnen. Weihnachten genießen", sagte Irene Schöber.