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| 01:42 Uhr

Wasserschutzpolizei warnt vor Schlittschuhlaufen auf den Fließen

Lübben.. Lübben. Die Wasserschutzpolizei warnt weiterhin vor dem Betreten von Eisflächen rund um Lübben. Ingvil Schirling

Lübben. Die Wasserschutzpolizei warnt weiterhin vor dem Betreten von Eisflächen rund um Lübben. Trotz der klirrenden Kälte ist auch ein Eisfasching auf dem Schwielochsee vorerst nicht geplant. "Es gibt ein bisschen Wasser auf der Eisfläche des Schwielochsees, da sind die Voraussetzungen nicht so gut", informiert Kerstin Chilla vom Amt Lieberose/Oberspreewald. Ein großes Eisvergnügen sei daher zurzeit nicht geplant. Auch Eckard Bürger von der Teichwirtschaft Petkampsberg gibt sich zurückhaltend, was das Schlittschuhlaufen auf den Teichen auf der Hartmannsdorfer und der Schlepziger Seite betrifft. "Auf der Schlepziger Seite ist es direkt untersagt", macht er deutlich. Denn dort gefährde das Eislaufen die Fischbestände. "Die Fische stehen im Moment ruhig, und wir wollen nicht, dass sie in Bewegung kommen", so Bürger. Die Wasserschutzpolizei warnt grundsätzlich vor dem Betreten der Eisflächen. Von den Fließen seien einige zwar eisbedeckt, so Polizeikommissar Michael Fix, aber die Decke trage vielerorts nicht. "Die Fließgeschwindigkeit ist zu hoch, um eine dickere Eisdecke wachsen zu lassen", erklärt er. Der Schnee verhindere dies zusätzlich. "Unter dem Schnee gefriert es nicht mehr so stark", so Fix. Seine Kollegen hätten sich Mitte der Woche den Zustand der Fließe angesehen und weisen weiterhin darauf hin, dass das Betreten von Eisflächen auf eigene Gefahr erfolgt. Schlittschuhlaufen sei überdies auf den verschneiten Eisflächen kein so großes Vergnügen: "Es läuft nicht so gut."Der Lübbener Andreas Heidenreich von der Wasserschutzpolizei bittet zudem die Eltern, ihren Kindern ein gutes Vorbild zu sein und sie grundsätzlich nicht alleine auf die Eisflächen gehen zu lassen. "Zurzeit führen wir immer noch Präventionsveranstaltungen zum Thema durch. Gestern waren wir beispielsweise an der Förderschule Am Neuhaus in Lübben und haben über die Gefahren informiert." Ingvil Schirling