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| 16:30 Uhr

Aus der Amtsausschuss-Sitzung
Wasser- und Bodenverband hilft beim Planen

Schönwalde. Das Amt Unterspreewald schließt eine Vereinbarung für die Kita Regenbogen ab. Sie wird erweitert. Die Ausschreibung der Bauleistung erfolgt europaweit. Von Ingvil Schirling

Was hat der Wasser- und Bodenverband Nördlicher Spreewald mit der Kita Regenbogen in Schönwalde zu tun? Normalerweise nichts. Seit Dienstag allerdings ganz Entscheidendes: Der Wasserverband wird die Ausschreibung der Planung für die Erweiterung der Kita europarechtlich begleiten.

Das ist nämlich sehr komplex und zeitaufwendig geworden, begründeten Katja Maraszek und Michaela Schudek aus dem Bauamt vor dem jüngsten Amtsausschuss Unterspreewald eine entsprechende Vorlage, die einstimmig beschlossen wurde. „Das Vergaberecht hat sich extrem geändert“, sagte Katja Maraszek. In dem komplizierten Verfahren komme es bei neuen Gesetzlichkeiten auch auf Rechtssicherheit an. Zwar kenne sich die Mitarbeiterin im Hochbau damit aus, ergänzte Bauamtsleiterin Michaela Schudek, doch „sie hat nicht das zeitliche Budget, um die hoch komplizierten Sachen zu klären und abzuarbeiten“, argumentierte sie.

Der Wasser- und Bodenverband hingegen schreibe regelmäßig europaweit Planungsleistungen aus und habe dafür einen Mitarbeiter geschult. „Er bietet uns an, an der Stelle, wo es unsere Kapazitäten sprengt, zu helfen“, sagte Katja Maraszek.

10 000 Euro brutto werden dafür vorerst bereit gestellt. „Die detaillierte Abrechnung erfolgt auf Nachweis der geleisteten Stunden“, geht aus der Beschlussvorlage hervor.

Der Kita Regenbogen fehlen laut Bedarfsanalyse 30 Plätze plus Nebenflächen und Außenanlagen. Deshalb wurde bereits das Erdgeschoss neben dem Verwaltungsgebäude auf der anderen Straße für zehn Plätze umgebaut.

Darüber hinaus soll die Kita Regenbogen mit einem Anbau erweitert werden (die LR berichtete). 2018 und 2019 sollen, zuletzt offiziell genannten Zahlen zufolge, knapp 1,6 Millionen Euro investiert werden. Zwischen dem Haus Kulick und einem alten Gebäude auf dem Gelände, das dafür weichen muss, soll der neue Bau entstehen. Beantragt sind bereits Fördermittel, erhofft werden 1,1 Millionen Euro.