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| 16:11 Uhr

Feuer auf vier Hektar
Brand bei Klein Liebitz wird aus der Luft eingedämmt

Auf rund vier Hektar brennen erneut Wald- und Heideflächen auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz in der Lieberoser Heide.
Auf rund vier Hektar brennen erneut Wald- und Heideflächen auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz in der Lieberoser Heide. FOTO: dpa / Patrick Pleul
Klein Liebitz. Von Ingvil Schirling

Der neuerliche Brand in der Lieberoser Heide hat sich von Donnerstag zu Freitag leicht ausgebreitet. Vier Hektar Boden stehen mittlerweile in Flammen. Der Brandherd befindet sich in einer stark munitionsbelasteten „roten Zone“ und kann von Feuerwehrleuten nicht betreten werden.

Deshalb ist erneut ein Hubschrauber im Einsatz. Der Spezialflieger der Bundespolizei dämmt die Ränder des sich langsam bewegenden Brandes ein. „Die Flächen brennen aus“, sagt Kreisbrandmeister Ronald Judis. Damit ist das Verfahren ähnlich wie beim Großbrand in der Lieberoser Heide im September, nur auf deutlich kleinerer Fläche. Damals hatten 200 Hektar gebrannt.

Der Brandort liegt ganz in der Nähe des damaligen Feuers. Diesmal ist eine Fläche südlich von Klein Liebitz auf der – vom Ort aus gesehen – anderen Seite des breiten Schutzstreifens betroffen. Vor Ort seien derzeit, sagte Ronald Judis am Freitagnachmittag, lediglich Führungskräfte der Feuerwehr des Amtes Lieberose/Oberspreewald, darunter Amtsbrandmeister Frank Schulz. Sie überwachen das Feuer und koordinieren die Tätigkeiten.

Ziel ist es, dass die Flammen „nicht ins Burgluch reinlaufen“, bringt es Ronald Judis auf den Punkt. Denn dann wäre ein weiteres Moor betroffen, was die Lage deutlich komplizierter machen würde.

Im September waren ebenso Moorkörper auf den geschützten Flächen der Stiftung Naturlandschaften in Brand geraten, was damals zeitweise große Sorgen verursacht hatte. Das Großfeuer brach am 12. September aus und betraf Flächen rund um das Birkenluch. Zuvor hatte es südlich davon nahe der ehemaligen Schießbahn des früheren Truppenübungsplatzes gebrannt.

Der aktuelle Brand hatte sich am Mittwochnachmittag entwickelt. Ihm war ein kleinerer Brand ganz in der Nähe vorausgegangen, den die örtlichen Feuerwehren schnell unter Kontrolle bringen konnten.