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| 02:43 Uhr

Von Dolmetschen bis hin zu Betreuung von Tagesgästen

Bärbel Blume (r.) dankt ehrenamtlichen Helfern der Diakonie in Lübben. 30 Frauen und Männer wurden geehrt.
Bärbel Blume (r.) dankt ehrenamtlichen Helfern der Diakonie in Lübben. 30 Frauen und Männer wurden geehrt. FOTO: A. Staindl/asd1
Lübben. Das Diakonische Werk des Kirchenkreises Lübben hat 30 ehrenamtliche Helfer geehrt. Ihnen wurde während des traditionellen Ehrenamtsempfangs im Richard-Raabe-Haus für ihr Engagement im vergangenen Jahr gedankt. Andreas Staindl / Andreas Staindl/asd1

Ohne freiwillige Helfer geht nichts. Da waren sich die Redner während des Ehrenamtsempfangs am Mittwochabend in Lübben einig. "Wir sind auf ehrenamtliche Kräfte angewiesen", sagt Bundestagsabgeordnete Jana Schimke (CDU). "Ohne sie wäre beispielsweise die Flüchtlingskrise nicht zu bewältigen."

Für Jana Schimke halten Ehrenamtliche "unsere Gesellschaft zusammen". Lübbens Fachbereichsleiter Sebastian Hoffmann schlägt in die gleiche Kerbe: "Dass sich Menschen ehrenamtlich engagieren, ist nicht selbstverständlich." Er übermittelte den Dank des Bürgermeisters.

Ehrenamtliche der Diakonie helfen etwa beim Übersetzen und Lernen der deutschen Sprache, kümmern sich um Pflegebedürftige, führen andere Menschen durch den Behördendschungel und Projekte durch. "Unsere Tagespflege würde ohne ehrenamtlichen Helfer nicht so gut laufen", sagt die Stellvertreterin Ilona Holke. "Die Ehrenamtlichen geben unserer Einrichtung eine feste Struktur." Olivia Mengel etwa kümmert sich um demente Tagesgäste, bastelt und singt mit ihnen. Carola Kossatz wirbelt in der Küche, leitet auch Praktikanten an. Ilona Holke hat ihnen und weiteren Helfern gedankt.

Bärbel Blume, Natalya Zimina und Kristina Krüger ehrten Ehrenamtliche, die sich im Migrationsfachdienst engagieren. Christine Wolf, Erna Kovaleva und Hannes Fuchs helfen bei der deutschen Sprache. Galina und Elena Forot führen Projekte mit Flüchtlingskindern durch. Marion Noack hilft beim Bearbeiten von Schreiben der Arbeitsagentur. Auch Ramia El-Numeri und Rostan Kouyem sind für hauptamtliche Mitarbeiter unverzichtbar. Sie übersetzt ins Arabische, er ins Französische. Ira Hass hilft im Stadtteilbüro. Thea Ewald leitet einen Seniorenkreis.

Sie und die weiteren Geehrten beschenken andere Menschen mit ihrem Talent, wie Jana Schimke sagt. "Ohne Menschen, die sich mit ihren Talenten einbringen, wäre die Diakonie nicht das, was sie ist", erklärt Thomas Köhler, Superintendent des Kirchenkreises Niederlausitz. Für Steffen Geike von der Diakonie ist "die Bereitschaft, sich um andere Menschen zu kümmern, gerade in der heutigen Zeit sehr wichtig".