Etwas über Berufschancen großer Kliniken erfahren ebenso wie über Angebote von Dienstleistern vom Zimmerservice bis zum Baumverschnitt - das und mehr soll die 12. Spreewaldmesse am 18. und 19. Juni auf der Schlossinsel bieten.
„Eine Region stellt sich und ihre Wirtschaftskraft vor. Was zu zeigen ist, das ist nicht wenig und wird in dieser Komplexität selbst Einheimische erstaunen“ , ist sich Jutta Kuhtz von der Wirtschaftsförderung der Lübbener Stadtverwaltung sicher. Der Spreewald als Wirtschaftsfaktor habe viele Facetten, die bei der Messe gezeigt werden sollen.
Appetit anregend und informativ zugleich werden unter anderem Fleischereibetriebe zeigen, wie zukünftig die Wertschöpfung von der Tierproduktion bis hin zur Veredlung zu Fleisch- und Wurstwaren in der Region funktionieren soll. Das Projekt in Trägerschaft des Landkreises Dahme-Spreewald wird über die Gemeinschaftsinitiative Leader plus von der Europäischen Union und vom Land Brandenburg gefördert. Verdeutlicht werden soll auch, dass der Spreewald wesentlich die brandenburgische Obst- und Gemüse-Kammer füllt und besonders für einen Sympathieträger - die Spreewälder Gurke - verantwortlich zeichnet. Immerhin werden derzeit pro Jahr im Spreewald mehr als 30 000 Tonnen Gurken auf gut 600 Hektar Anbaufläche erzeugt und verarbeitet. Natürlich ist die Spreewaldmesse auch Ort des Verkaufs frischer Erzeugnisse - die Landwirte werden im Messe-Rahmen die „Spreewälder Gemüse-Saison 2005“ eröffnen.
Wer sich bei der Spreewaldmesse präsentieren möchte: Stadt Lübben, Wirtschaftsförderung, Jutta Kuhtz, Poststraße 5, 15907 Lübben. Tel.: 03546/79 23 05, Fax 03546/79 23 50. Im Internet: www.spreewaldmesse-luebben.de. (red)