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Vetschauer Küken „Meto“ durch Feuerwehr gerettet

Vetschau.. Die Rettung des Storchenkükens „Meto“ durch die Vetschauer Feuerwehr bewegt Storchenfreunde weltweit. Danke sagen Internetbesucher aus Spanien, Kanada, Österreich, Holland, aus der Schweiz, aus San Francisco und ganz Deutschland. H. Kuschy


Wolfgang und Wilhelmine Reulecke aus Hannover gehören dazu: „Möge es ein wunderschöner Jungstorch werden, der im August in den Süden fliegen kann und irgendwann seinen Weg nach Vetschau findet“ , heißt es. Sie wie auch Adelheid Keller aus München sind beeindruckt von der „akrobatischen“ Rettungsaktion. „Ich habe mitgebibbert während der Rettung“ , schreibt Elisabeth Martin aus der Schweiz. Holger Kreisel erklärt: „Dass Sie sich um solche vermeintlichen Kleinigkeiten wie Storchenbabys kümmern, hat mich wieder an die Menschlichkeit glauben lassen.“ Vetschaus Bürgermeister Axel Müller erinnert an das Jahr 2001, als die Vetschauer Wehr einen Storch vom Kirchturm gerettet hatte. „Was die Storchenfreunde für das Image ihrer Stadt leisten, kann nicht hoch genug geschätzt werden“ , sagt er.
Bei den Vetschauer Männern in Blau bedankt sich auch Winfried Böhmer aus dem Storchenzentrum. Wie er berichtet, war „Lenka“ , dem älteren Küken, von einem Altstorch versehentlich auf den Kopf getreten worden, es verstarb daraufhin. „Meto“ wollte wenig später eine Schlange schnappen. Der Altstorch schüttelte die Schlange und schleuderte dabei das Küken an den Horstrand, wo es zu sterben drohte. Feuerwehrmänner haben das tote Küken aus dem Nest genommen und „Meto“ in die Mulde gelegt, wo es seitdem wieder umsorgt wird.