Das Schulessen an Lübbener Grundschulen kostet ab 1. März 27 Cent mehr. Dies habe der Essenanbieter im November der Stadtverwaltung angekündigt, erläutert Fachbereichsleiterin Petra Streiber. Da aber in der Essengeldsatzung ein fester Preis von 2,75 Euro benannt ist, muss diese angepasst werden. Um in Zukunft bei einer Preisänderung nicht zwingend die Satzung ändern zu müssen, legt die Stadtverwaltung eine neue Satzung vor. In Zukunft bezahlen die Eltern das Essen direkt beim Unternehmen, das die Schule beliefert. Bei den Mitgliedern des Bildungsausschusses stieß diese Vorgehen auf Zustimmung. Die neue Essengeldsatzung wird im Hauptausschuss am 20. Januar besprochen, bevor sie am 30. Januar von den Stadtverordneten verabschiedet werden soll.

Kein Bedarf für neuen Essensanbieter

Steffen Sternberger (Die Stadtfraktion) richtet im Zusammenhang mit der Preiserhöhung den Blick auf die Qualität des Essens und schlägt vor, mit dem Anbieter Dussmann dazu ins Gespräch zu kommen. „Dies ist ein ganz schwieriges Thema“, sagt Ausschussvorsitzender Marco Sell (CDU) und verweist auf die vergangene Legislaturperiode, als man sich mit diesem Thema beschäftigt habe. Kita-Fachberaterin Nicole Müller und Fachberichsleiterin Petra Streiber sehen keinen Bedarf, einen neuen Essenanbieter zu suchen. „Im Großen und Ganzen wird das Essen gelobt“, so Müller. Natürlich gebe es unterschiedliche Einschätzungen zum gleichen Essen in verschiedenen Einrichtungen, so Streiber. Sie verweist auf jährlich durchgeführte Umfragen, bei denen auch die Kinder gefragt werden.