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Varianten für Kita "Waldhaus" vom Planungsbüro geprüft

Lübben. Das Büro Mayerwittig aus Cottbus hat in Abstimmung mit der Stadt und der Leitung der Kita "Waldhaus" den Standort in Treppendorf für den Ersatzneubau untersucht und mehrere Varianten der Bebauung erarbeitet. Zugrunde liegt der Beschluss der Stadtverordneten, ein Passivhaus zu bauen. Ingrid Hoberg

"Die Grundstücksgröße setzt die Grenze für die Schaffung von 60 Kita-Plätzen", erläutert Architekt Uwe Wittig. Es wurde unter anderem eine kompakte Variante gefunden - mit einem Kopfbau zur Mehrfachnutzung, beispielsweise als Dorfgemeinschaftssaal. Das erhöhe die Chancen bei der Fördermittelbeantragung, so Wittig.

Es soll zweigeschossig gebaut werden, mit einem dritten Geschoss im Giebel. "Das Gebäude sieht wie ein kleines Haus aus, deutlich ist die Anpassung an die Siedlungsstruktur zu sehen", erläutert Architekt Wittig. In der weiteren Bearbeitung sei die Abstimmung mit dem Nutzer und dem Gebäudemanagement der Stadt notwendig. Die großen Fensterflächen begründet er mit der Ausrichtung nach Süden zur energetischen Nutzung.

Weiteren Diskussionsbedarf gibt es noch bei der Außengestaltung mit Stellplätzen für Autos und Fahrräder sowie zur Verkehrsanbindung. Für das Bauvorhaben sind 2,2 Millionen Euro einschließlich Abriss des alten Gebäudes eingeplant.