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Uwe Aulich: "Alles, was Striche hinterlässt"

Uwe Aulich nimmt erstmals am Tag des offenen Ateliers teil.
Uwe Aulich nimmt erstmals am Tag des offenen Ateliers teil. FOTO: privat
Lübben. Er habe einen "frechen Zeichenstift", sagt Uwe Aulich über sich selbst und mache "alles, was Striche hinterlässt". Das wird er beim Tag des offenen Ateliers gleich zweifach unter Beweis stellen: Am Samstag für die "großen" Kinder – sprich: die Erwachsenen, am Sonntag für die kleineren. Ingvil Schirling

"Am Samstag will ich demonstrieren, wie ich das mache", sagt der gebürtige Lauchhammeraner mit Blick auf seine Karikaturen. Erschienen ist von ihm bereits ein Buch mit karikierenden Zeichnungen von Orchestermusikern. Die ein oder andere sprichwörtliche Ähnlichkeit zwischen Musiker und Instrument dürfte dem Betrachter dabei ins Auge fallen. Ein weiteres Buch mit spitzfedrigen Zeichnungen von Medizinern ist in Planung. "Es gibt sehr schnelle und sehr aufwendige Karikaturen", schätzt er ein. "Am Samstag will ich zeigen, wie ich zu meinen Gesichtern komme."

Der Sonntag gehört den Kindern, "und da gehe ich darauf ein, was sie malen wollen". Er könne beispielsweise zeigen, wie aus Buchstaben und Zahlen Tiere werden. Eine Ente gehe etwa ganz prima aus einer Zwei zu machen (und am Ende wird sie sich womöglich in einen Schwan verwandeln).

Uwe Aulich, geboren 1960, lebte bis ins vergangene Jahr in Lauchhammer, ist aber schon "seit Anfang 2000 in Lübben verbandelt", wie er sagt. In der Spreewaldstadt lernte er die Frau kennen, die er vergangenes Jahr im September heiratete. Am Tag des offenen Ateliers nimmt er erstmals teil.

Uwe Aulich, Gubener Straße 46 in Lübben. Samstag, 1. 5., und Sonntag, 2. 5., von 11 bis 18 Uhr. Malerei, Grafik, Kalligrafie.