Grund: Das Amt erarbeitet gerade einen Teilflächennutzungsplan, um zu regeln, wo künftig Windräder stehen sollen - und wo nicht.

Bis dieser Plan fertig ist, können Anträge wie der von der UKA Meißen zurückgestellt werden. Von dieser Möglichkeit hat der Amtsausschuss Gebrauch gemacht - einstimmig.

Ein Jahr lang hängt das Begehren des Investors nun in der Warteschleife. Zeit genug, den Teilflächenplan fertigzustellen, so sieht es die Behörde. "Das schaffen wir auch", ist Amtsdirektor Jens-Hermann Kleine (CDU) zuversichtlich. "Derzeit sind wir in der öffentlichen Beteiligung."

Das heißt, es steht noch gar nicht fest, welche Flächen für Windräder künftig als geeignet angesehen werden und welche nicht. Erst Ende des Jahres, schätzt Kleine ein, wird der Teilflächennutzungsplan Windkraft fertig sein.

Dennoch sind Windkraft-Investoren schon intensiv auf der Suche nach Standorten im Amt Unterspreewald. Flächen werden gesichert, Gespräche geführt. Der Antrag der UKA Meißen ist bislang der einzige offizielle. Sie wollen sechs Windräder östlich der Autobahn auf gleicher Höhe des bisherigen Windparks Waldow errichten. Die Gemarkung gehört bereits zur Gemeinde Schönwalde. "Dort haben wir keine Windkraftanlagen in unserer Planung vorgesehen", so Kleine.