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| 02:49 Uhr

Unterspreewald gibt Risikoanalyse in Auftrag

Schlepzig. Das Amt Unterspreewald lässt einen Plan zur Gefahrenabwehr erarbeiten. Der Amtsausschuss vergab diesen Auftrag während der Sitzung kürzlich an die Firma Luelf & Rinke Sicherheitsberatung GmbH. Andreas Staindl/asd1

Das Ordnungsamt des Amts Unterspreewald habe das Angebot des Unternehmens zuvor geprüft und sei zu folgendem Ergebnis gekommen: "Die Firma ist aufgrund ihrer personellen Kapazität und Erfahrung in der Lage, einen den Ansprüchen des Gesetzes entsprechenden Gefahrenabwehrbedarfsplan zu erarbeiten." Dieser Eindruck sei durch Nachfragen bei anderen Verwaltungen bestätigt worden.

Laut dem Brandenburgischen Brand- und Katastrophenschutzgesetz ist das Amt Unterspreewald verpflichtet, eine Gefahren-und Risikoanalyse zu erstellen und in einem Gefahrenabwehrbedarfsplan den örtlichen Verhältnissen entsprechend Schutzziele festzulegen. Bei der Schutzzielfestlegung seien grundsätzlich die Ziele des Brandschutzes und der örtlichen Hilfeleistung zu berücksichtigen. Bei der Erstellung des Plans geht es um die Ermittlung des erforderlichen Personal- und Fahrzeugbedarfs zur Erreichung der vorbestimmten Schutzziele.

Oberstes Ziel sei es, Gefahren und Schäden für Leben und Gesundheit von Menschen und Tieren zu verhindern, zumindest auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Durch die Neubildung des Amts Unterspreewald zum 1. Januar 2013 muss eine Gefahren- und Risikoanalyse für das neugebildete Amt erstellt werden. Rund 25 000 Euro stehen dafür im Haushalt des Amts Unterspreewald zur Verfügung. Der Landkreis Dahme-Spreewald hat dem Amt eine Frist bis Ende dieses Jahres gesetzt. Da es sich wegen der Amtsneubildung aber um keine Anpassung des Plans, sondern eine Neuerstellung handelt, soll der Zeitplan individuell betrachtet werden. Die Firma Luelf & Rinke Sicherheitsberatung GmbH hat in ihrem Angebot einen Zeitplan von 24 Monaten vorgesehen.