ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 14:27 Uhr

Polizei
Unfallreicher Feiertag in Dahme-Spreewald

FOTO: Frank Hilbert
Königs Wusterhausen. In Königs Wusterhausen hat eine herabstürzende Schrankenanlage einen Mann verletzt. In Bestensee rast ein 18-Jähriger gegen einen Baum. Auf der Autobahn 113 knallt ein Auto in eine Leitplanke, weil ein Reifen geplatzt war. – Für die Polizei des Landkreises Dahme-Spreewald war der 1. Mai alles andere als ein Feiertag.

An der Schleuse der Tiergartenstraße im Ortsteil Neue Mühle von Königs Wusterhausen ereignete sich am Dienstag ein Verkehrsunfall, der der Polizei um 10.30 Uhr gemeldet wurde. Beim Rückwärtsfahren hatte ein Pkw FORD die Schrankenanlage gerammt, die daraufhin herabstürzte und einen Fahrradfahrer traf. Der 58-jährige Mann erlitt dabei Kopfverletzungen, die im Krankenhaus medizinisch zu versorgen waren. Der Schaden, der dem Schifffahrtsamt so entstand, wurde von der Polizei mit etwa 1700 Euro angegeben.

Auf der BAB 113 bei Schönefeld ereignete sich am Dienstag kurz vor 14 Uhr ein Verkehrsunfall. Zwischen dem Waltersdorfer Dreieck und dem Schönefelder Kreuz platzte einem Pkw VW während der Fahrt ein Reifen, sodass das Auto in die Schutzplanke prallte. Verletzt wurde nach Polizeiangaben niemand, aber von der Schutzeinrichtung wurden Segmente abgerissen. Bei einem geschätzten Sachschaden von rund 5000 Euro musste ein Abschleppdienst für den Pkw gerufen werden. Die zeitweiligen Sperrungen der Autobahn in Fahrtrichtung Süd wurden laut Polizei um 15.30 Uhr wieder aufgehoben.

Rettungskräfte und Polizei wurden am Dienstag um 17 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die Bundesstraße 179 zwischen Pätz und Neubrück gerufen. Aus zunächst unbekannter Ursache war ein VW-Kleinwagen von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Der mutmaßliche 18-jährige Fahrer und ein 15-jähriger Insasse erlitten dabei leichte Verletzungen, die im Krankenhaus versorgt wurden. Der elfjährige Beifahrer hatte schwere Verletzungen davongetragen, die eine stationäre Klinikeinweisung und einen Transport per Rettungshubschrauber erforderten. Inzwischen ermittelt die Kriminalpolizei zum genauen Unfallhergang, da ersten Ermittlungen zufolge der Fahrer nicht im Besitz eines Führerscheins und das Auto für den öffentlichen Verkehr nicht zugelassen war.

Auf der Autobahn 13 bei Groß Köris stoppten Polizeibeamte am Dienstag um 17 Uhr einen Pkw BMW, dessen Fahrer offenbar unter dem Einfluss berauschender Mittel unterwegs gewesen war. Ein Drogenvortest bei dem 30-jährigen Polen regierte positiv auf Cannabisprodukte, sodass zur Beweissicherung die Blutprobe veranlasst wurde.

Rund 5000 Euro Sachschaden und eine Auftragsauslösung für einen Abschleppdienst waren am Dienstag das Resultat eines Auffahrunfalls an der Ecke der Max-Werner- zur Brückenstraße in Königs Wusterhausen. Ein Peugeot-Transporter war nach Polizeiangaben so heftig auf einen stehenden Pkw VW aufgefahren, dass das Verursacherfahrzeug danach nicht mehr rollfähig war. Personen kamen nicht zu Schaden.

Zwischen Leibchel und dem Abzweig nach Schuhlen in Märkische Heide ereignete sich am Dienstag ein Wildunfall, der der Polizei um 17.40 Uhr gemeldet worden war. Ein Kleinbus war mit einem Reh zusammengestoßen, das den Aufprall nicht überlebte. Personen wurden laut Polizei nicht verletzt. Trotz eines Sachschadens in Höhe von etwa 2000 Euro blieb der Kleinbus fahrbereit.

Ein teures Nachspiel für einen Königs Wusterhausener wird in den nächsten Tagen eine Grillparty haben, die in einem Mehrfamilienhaus an der Bettina-von-Arnim-Straße veranstaltet worden war. Um 19.15 Uhr war aufgrund starker Rauchentwicklung die Feuerwehr alarmiert worden, die eine Wohnung öffnen musste. Der Mieter war offensichtlich eingeschlafen und hatte den eingeschalteten Elektrogrill vergessen. Verletzt wurde niemand und alle Räume im Haus blieben weiterhin bewohnbar. Die Feuerwehr wird dem Mann den Einsatz in Rechnung stellen.

(dpa/gro)