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| 18:30 Uhr

Fünfte Auflage mit Teilnehmerrekord
Ultraläufer auf Leichhardts Spuren

Gute Stimmung vor dem Wettkampf: 61 Frauen und Männer starteten in Trebatsch zum Ludwig¬Leichhardt¬Ultralauf nach Cottbus, 60 erreichten nach 52,5 Kilometern das Ziel, die erste Treppenstufe von Schloss Branitz.  Foto: André Parade
Gute Stimmung vor dem Wettkampf: 61 Frauen und Männer starteten in Trebatsch zum Ludwig¬Leichhardt¬Ultralauf nach Cottbus, 60 erreichten nach 52,5 Kilometern das Ziel, die erste Treppenstufe von Schloss Branitz. Foto: André Parade FOTO: André Parade
Trebatsch/Cottbus. 61 Frauen und Männer haben die 52,5 Kilometer von Trebatsch nach Cottbus in Angriff genommen.

61 Frauen und Männer haben den Ludwig-Leichhardt-Ultralauf von Trebatsch nach Cottbus in Angriff genommen. So viele Sportler wie bei der fünften Auflage des 52,5  Kilometer langen Laufes waren noch nie am Start.

 Der Leichhardt-Ultra war auch in diesem Jahr nicht der von den Organisatoren erhoffte knallharte Winterlauf. Im Gegenteil, auf weiten Strecken zwischen dem Schwielochsee und dem Branitzer Park in Cottbus gab es Sonnenschein, kaum Wind und somit ideale Laufbedingungen. Das führte dazu, dass die Streckenbestzeiten wackelten.

Bei den Männern kam Uwe Laenger (Berlin) nach 3:57  Stunden ins Ziel und gewann. Schneller war bei der zweiten Auflage des Laufes nur Dominik Pieck gewesen, der damals 3:42  Stunden brauchte. Außer den beiden schaffte es niemand, die Marke von vier Stunden zu unterbieten.

Bei den Frauen holte sich in diesem Jahr Annette Müller (Berlin) mit einer Zeit von 4:23  Stunden den Sieg. Somit bleibt der Streckenrekord bei  Marita Wahl, die 2016 in 4:20  Stunden gewann. Beide Streckenrekorde werden für die Ewigkeit gelten, denn im kommenden Jahr wollen der Cottbuser Aldo Bergmann und Volker Roßberg aus Peitz, die beiden Organisatoren des Laufs, einige Streckenänderungen einführen. Es wird ein neues Ziel geben und die Strecke wird insgesamt etwas länger. Ein paar Abstecher vom Leichhardt-Trail, beispielsweise um die Mochower Seen, sind geplant.

Ein Grund für die vorgesehenen Änderungen ist, dass der Lauf etwas härter und anspruchsvoller werden soll, denn für den ursprünglich geplanten harten Winterlauf spielte das Wetter in den vergangenen Jahren nie so richtig mit. Vor allem der Schnee fehlte eigentlich immer.

Der diesjährige Lauf brachte auf alle Fälle einen Rekord bei der Teilnehmerzahl. Von den 61  Startern erreichten 60 das Ziel im Branitzer Park. Für viele Starter ist das Rennen ein Vorbereitungslauf auf noch weitaus längere Strecken. Das gilt auch für die beiden Veranstalter. Aldo Bergmann ist für den 73,5  km langen Rennsteiglauf gemeldet. Volker Roßberg will in diesem Jahr den Jurasteig Nonstop Ultratrail über 239  km in weniger als 54 Stunden absolvieren.

Immer mehr Fans hat der Leichhardt-Ultralauf übrigens auch. Wie bereits in den Vorjahren begrüßten die Trebatscher Zamperer die Läufer und luden zu einem Laurentia-Tänzchen ein.

Am Ziel in Cottbus applaudierten vier Mitglieder des Ludwig-Leichhardt-Arbeitskreises, der Teil des Vereins der Niederlausitz ist, den Läufern. Unter ihnen der frühere Leichtathlet Werner Pfeil, der als Hochspringer mehrere DDR-Meistertitel gewann und mit 2,16  Metern im Jahr 1968 auch den DDR-Rekord hielt.