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| 18:48 Uhr

Europas größte tropische Urlaubswelt wächst weiter
Tropical Islands investiert 300 Millionen Euro

Europas größtes tropisches Urlaubsressort Tropical Islands wird in den kommenden fünf Jahren noch weiter wachsen- Die Zahl der Betten wird von 2000 auf 9000 aufgestockt. Dafür werden in den kommenden fünf Jahren rund 300 Millionen Euro investiert.
Europas größtes tropisches Urlaubsressort Tropical Islands wird in den kommenden fünf Jahren noch weiter wachsen- Die Zahl der Betten wird von 2000 auf 9000 aufgestockt. Dafür werden in den kommenden fünf Jahren rund 300 Millionen Euro investiert. FOTO: Patrick Pleul / dpa
Krausnick. Megainvestition in der Region: Europas größtes tropisches Urlaubsressort Tropical Islands wird in den kommenden fünf Jahren von 2000 auf 9000 Betten aufgestockt. Dafür werden insgesamt noch einmal rund 300 Millionen Euro investiert. Von Rüdiger Hofmann

Die Freizeitanlage Tropical Islands im Landkreis Dahme-Spreewald will ihr Areal auch um Aktivitäten im Innen- und Außenbereich erweitern. So soll die Umsetzung einer neuen Spielewelt für Kinder, Bogenschießen für Gäste jeden Alters, ein Streichelzoo und ein Kletterwald vorangetrieben werden, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. „Es ist ganz wichtig, dass wir das Ressort weiterentwickeln, denn die Konkurrenz in Europa schläft nicht“, sagte der neue Geschäftsführer der Freizeitanlage, Michiel Illy. Illy folgt auf den Posten seines niederländischen Landsmannes Jan Janssen, der das Freizeitbad rund 60 Kilometer südlich von Berlin seit 2013 leitete.

Noch im laufenden Jahr sollen die Wasserspiele erweitert werden sowie mehr Liegeflächen entstehen. 2019 will das Unternehmen dann neue Übernachtungsmöglichkeiten schaffen. Baumhäuser, komfortable Zelte und 130 weitere Ferienhäuser sollen auf dem früheren Flugplatzgelände entstehen. Die Parkanlage zählte 2017 nach eigenen Angaben rund 1,1 Millionen Besucher. Die knapp 2000 Gästebetten seien zu 85 Prozent ausgelastet.

Die Anlage wurde Ende 2004 in der ehemaligen Luftschiffhalle eröffnet. Ursprünglich sollten in dem weltgrößten freitragenden Gebäude Zeppeline gebaut werden, doch die Firma ging insolvent. Die Investoren-Gruppe Tanjong aus Malaysia startete den Bau des Freizeitbades.