ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 10:00 Uhr

Tropical Islands bereitet neue Attraktionen vor
Riesen-Rutschen-Vergnügen im „Jungle Splash“

Für den Wasserspielplatz wird kräftig gebaut. Der „Jungle Splash“ soll pünktlich zum Weihnachtsgeschäft öffnen.
Für den Wasserspielplatz wird kräftig gebaut. Der „Jungle Splash“ soll pünktlich zum Weihnachtsgeschäft öffnen. FOTO: Philpp, Theres / Theres Philipp
Krausnick. Demnächst wird im Tropical Islands der neue Wasserspielplatz eingeweiht. Die Arbeiten für die Fertigstellung laufen neben dem normalen Badebetrieb im Brandenburger Tropenparadies auf Hochtouren. Von Theres Philipp

Unter dem Namen „Treehouse“ (Baumhaus) entsteht neben der Südseebadelandschaft ein Spiele-Areal, das eine Fläche von 658 Quadratmeter umfasst. In seinem Zentrum befindet sich ein Gerüst, das an seinem höchsten Punkt 15 Meter misst. Von diesem Gerüstturm können kleine wie große Kinder demnächst mehrere Rutschen sowie Klettermöglichkeiten und weitere Wasserspiele ausprobieren.

Für das Tropical Islands Resort und seine ungefähr 1,2 Millionen Gäste war 2018 im Hinblick auf Erneuerungen und Badespaß ein spannendes, aber vor allem ein gutes Jahr, schätzt PR-Managerin Katja Benke ein. Trotz des heißen Sommers zog es die Gäste dorthin. Dabei dürfte nicht nur die Vorfreude auf den neuen Wasserspielplatz die Besucher angelockt haben.

„Was unsere Gäste mögen, sind nach wie vor die Badelandschaft, die Spielmöglichkeiten für Kinder sowie die ausgedehnte Saunalandschaft“, erklärt Katja Benke. Letztere erhielt in diesem Jahr die Vier-Sterne-Zertifizierung des Deutschen Sauna-Bundes. Dabei suche der Gast trotz vieler Neuerungen nicht ständig nach Veränderung. „Er möchte lediglich immer wieder etwas Neues erleben. Das gilt besonders dann, wenn er schon mehrfach bei uns war“, sagt Benke

Die Riesenrutschen-Teile warten auf den Einbau.
Die Riesenrutschen-Teile warten auf den Einbau. FOTO: Tropical Islands

Diesem Wunsch will Tropical Islands mit weiteren Neuerungen nachkommen. Dem Geschäftsführerwechsel im Januar folgten Baumaßnahmen für die Umsetzung der ersten Ziele des neuen Chefs Michiel Illy. So wurde im August das neue Bällebad mit 275 000 Bällen eingeweiht. Auf dem Campingplatz kamen Luxus- und Lodge-Zelte hinzu, die für mehr Unterbringungsmöglichkeiten sorgen.

Ebenfalls noch in diesem Jahr wird eine neue Terrasse am Südseestrand errichtet, um neue Liegemöglichkeiten für die Besucher zu schaffen. Diese soll ihren Platz unweit der bisherigen Terrasse finden und ebenfalls aus Holz bestehen. Sie wird an das dahinter liegende Regenwaldcamp anschließen und zusätzliche Sitz- und Liegemöglichkeiten für circa 300 Gäste bieten.

Zudem steht die Eröffnung des Niedrigseilgartens auf dem Campingplatzgelände an. Dieser kann ab Mitte Dezember von Besuchern wie auch für Unternehmen im Rahmen von Teambuilding-Maßnahmen genutzt werden.

Damit ist die Vorhabenliste für 2018 noch nicht abgearbeitet. Katja Benke zählt die Sanierung und Optimierung der Shops auf. Zudem soll die Installation der Bali-Wave erfolgen, die bereits im Januar von Michiel Illy angekündigt wurde. Besucher erwartet eine künstlich erzeugte, stehende Welle, auf der gesurft werden kann. Diese entsteht im Außenbereich Amazonia. Über die Wintermonate bleibt sie freilich noch geschlossen. Ab März/April soll die Bali-Wave das Gefühl des Tropenflairs für alle Besucher und Surffreunde verstärken.

Anzahl sowie Vielfalt der Veränderungen stellen das Tropical Islands allerdings auch vor Herausforderungen. Benke spricht in diesem Zusammenhang von einem „Balanceakt zwischen Weiterentwicklung und Beständigkeit“. Denn auch wenn neue Projekte umgesetzt werden, um den Gästen ein aufregendes Badeabenteuer zu ermöglichen, will das Tropenresort den Ansprüchen der Gäste auch während der Bauphase nachkommen. So wurden Bauzeiten angepasst, um Baulärm in den Mittags- oder Abendstunden so gering wie möglich zu halten.

Zum Wohlbefinden der Gäste sollen zudem Veränderungen im Programmbereich beitragen. So wird seit Mai das Animationsangebot  weiterentwickelt. Besonders beliebt seien derzeit das durch Rettungsschwimmer begleitete Nixen-Schwimmen und Wasserscooter-Fahren sowie die kostenfreie, von Animateuren durchgeführte Wasseraerobic, zählt Katja Benke auf. Auch das Babyschwimmen soll in der Nebensaison wieder angeboten werden.