| 17:43 Uhr

Lübben
Die „Kleist-Stube“ ist eröffnet

Zur Eröffnung des neuen Nachbarschaftstreffpunkts waren auch die Nutzer gekommen. Hintere Reihe v.l.: Jürgen Busch und Nicole Jaegers von der GWG, Carsten Saß von der Landkreisverwaltung Dahme-Spreewalds, Bürgermeister Lars Kolan und Carola Ahlert von der Volkssolidarität. Foto: Ingvil Schirling
Zur Eröffnung des neuen Nachbarschaftstreffpunkts waren auch die Nutzer gekommen. Hintere Reihe v.l.: Jürgen Busch und Nicole Jaegers von der GWG, Carsten Saß von der Landkreisverwaltung Dahme-Spreewalds, Bürgermeister Lars Kolan und Carola Ahlert von der Volkssolidarität. Foto: Ingvil Schirling FOTO: Ingvil Schirling / LR
Lübben. Einen neuen Treffpunkt für die Nachbarschaft in Lübben-Nord haben GWG und Volkssolidarität heute eröffnet. Die Räume bieten vielfältige Möglichkeiten und werden gerne angenommen. Von Ingvil Schirling

Die Genossenschaftliche Wohngemeinschaft Lübben (GWG) steuerte 70 000 Euro bei, um aus zwei Wohnungen an der Kleiststraße 17 in Lübben einen harmonischen Treffpunkt zu machen. Die Volkssolidarität finanzierte für knapp 10 000 Euro aus der jährlichen Spendensammlung einen Hublift, der den barrierefreien Zugang gewährleistet. „Die Bauarbeiten begannen im Juni“, sagte Jürgen Busch als Vorstandsmitglied der GWG. Besonderes Anliegen der GWG sei es nicht nur, den Nachbarschaftstreff zu ermöglichen, sondern auch „viel mehr für junge Familien mit Kindern zu initiieren“, informierte seine Vorstandskollegin Nicole Jaegers. Eltern und Großeltern sollen herkommen können, Bewohner der Wohnungen aus der Nachbarschaft, die Pflegerinnen der Senioren-WG im obersten Stockwerk des Gebäudes können sich in den neuen Räumen aber ebenfalls ungestört zu Beratungen treffen und beeinträchtigen ihrerseits keinen. Das generationenübergreifende Miteinander unterstrich auch Carola Ahlert von der Volkssolidarität, mit der die GWG seit acht Jahren intensiv zusammenarbeitet.

Doch dabei soll es nicht bleiben. „Wir rufen unsere Mitglieder auf, ihre Ideen mit einzubringen“, warb Nicole Jaegers für die Weiterentwicklung des Angebots. Dabei werden auch weitere ehrenamtliche Helfer gebraucht.

Krönung der Einweihung war der kleine Hublift, der von der Rückseite des Gebäudes aus Rollstuhlfahrer ohne Probleme nach oben befördert. Dass der Treff bereits lebt, bewiesen Frauen wie Margit Jatzlauk, auf deren Initiative der Hublift zurückgeht, ebenso Annelise Bittner, Annemarie Krüger, Renate George sowie die „gute Seele“ Ruth Sluka, die ehrenamtlich auf- und zuschließt, Kaffee kocht und vieles möglich macht. Sie sind Teil der Spiele- und der Sportgruppe als zwei von vielen Angeboten im Treff und nehmen diese gerne an.