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| 16:54 Uhr

Schwielochsee
Touristiker üben den Schulterschluss

Auf dem Naturcampingplatz in Zaue haben der Tourismusverein Beeskow und Touristverein Schwielochsee einen Kooperationsvertag geschlossen. Auf dem Foto von links: Thomas Hähle (Bürgermeister Friedland), Kathrin Paul-Weckewitz (Spreeregion Beeskow-Schwielochsee), Bernd Boschan (Amtsdirektor Amt Lieberose/Oberspreewald), Jana Lopper (TEG).
Auf dem Naturcampingplatz in Zaue haben der Tourismusverein Beeskow und Touristverein Schwielochsee einen Kooperationsvertag geschlossen. Auf dem Foto von links: Thomas Hähle (Bürgermeister Friedland), Kathrin Paul-Weckewitz (Spreeregion Beeskow-Schwielochsee), Bernd Boschan (Amtsdirektor Amt Lieberose/Oberspreewald), Jana Lopper (TEG). FOTO: Jörn Tornow / MOZ/Jörn Tornow
Zaue. Schwielochsee-Anrainer wollen Region gemeinsam kreisübergreifend vermarkten.

Die Touristiker in der Region zwischen Beeskow und dem Spreewald üben den Schulterschluss. Zu Wochenbeginn haben die Tourismus-Entwicklungsgesellschaft Lieberose/Oberspreewald (TEG) mit Sitz in Goyatz und die Spreeregion Beeskow-Schwielochsee mit Sitz in Beeskow in Zaue einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Demnach werden beide versuchen, die Landkreisgrenzen in ihrer Arbeit zu überwinden.

Das nördliche Schwielochseeufer mit der Stadt Friedland und der Gemeinde Tauche ist dem Kreis Oder-Spree zugehörig, das südliche Ufer mit der Gemeinde Schwielochsee dem Kreis Dahme-Spreewald. „Den Urlauber interessieren Kreisgrenzen nicht“, so Thomas Hähle, Vorsitzender des Tourismusvereins Spreeregion. Bernd Boschan, Direktor des Amts Lieberose/Oberspreewald, eränzt: „Wir wollen aus zwei Randregionen eine Kernregion machen.“

Mit dem Vertrag bezwecken beide Seiten eine „vertrauensvolle, effektive und erfolgreiche Zusammenarbeit zum beiderseitigen Vorteil“. Inhaltlich geht es um die touristische Entwicklung und Vermarktung der Schwielochseeregion. Ferner wird eine Verbesserung der jeweiligen Bekanntheit und Marktstellung angestrebt. Ein weiterer Punkt der Vereinbarung ist die Verbesserung der touristischen Angebote und Gästebetreuung. Ziel ist außerdem eine Erhöhung der Gäste- und Übernachtungszahlen und eine sich daraus ergebende höhere Wertschöpfung für die Region rund um den Schwielochsee, so ist es vertraglich geregelt.

 Um sich auf gemeinsame Strategien zu verständigen, und um die Ergebnisse beschlossener Maßnahmen zu bewerten, sollen die Schwielochseekonferenzen, die es in der Vergangenheit sporadisch gab, nun ein mal im Jahr verbindlich festgelegt werden. Im Rahmen der  Konferenz sollen die touristischen Leistungsträger Gelegenheit haben, sich auszutauschen. Die Organisation und Durchführung wechselt dabei jeweils in ihrer Zuständigkeit zwischen den Partnern. Im Jahr 2019 liegt diese bei der TEG.

Neben der Organisationsstruktur wurden auch konkrete gemeinsame Vermarktungs-Instrumente festgelegt. Demnach verpflichten sich die Partner, ihre Homepages gegenseitig zu verlinken. Sie vereinbaren außerdem, gemeinsame Printmedien zu produzieren sowie Anzeigen zu schalten.  TEG und Spreeregion planen, einen professionellen Imagefilm zu erstellen und gemeinsam zu finanzieren. In diesen gemeinsamen Auftritten wird neben den Logos der beiden Partner auch das Logo „Schwielochsee – Der See am Spreewald“ abgebildet.

Der Schwielochsee ist mit einer Gesamtfläche von 13,3 Quadratkilometer der größte See im Land Brandenburg.