Groß Wasserburg hat eine Litfaßsäule, die früher tatsächlich für Nachrichten und Bekanntmachungen genutzt wurde. Auf Initiative von Ortsvorsteherin Ilona Krupsky bekam die Säule nun ein neues Gesicht. Angeregt von Ortschronist Heinz Witzsch habe sie im vergangenen Jahr nach Motiven gesucht, die für Wasserburg prägend sind.
Die Wahl fiel auf das Wappen der Familie von Langen, die eng mit der Entstehungsgeschichte des Ortes verbunden ist. Im Bild festgehalten sind auch der Aussichtsturm auf dem Wehlaberg und die alte Schleuse vor dem Umbau. Ortschronist Witzsch lieferte außerdem passende Texte. Für die Gestaltung der einzelnen Motive konnte Krupsky den Krausnicker Grafiker Gregor Krause gewinnen. „In seiner Freizeit hat er die Bilder ausgesucht und die Motive entworfen“, so die Ortsvorsteherin. Krause habe in den vergangenen Wochen schließlich auch die einzelnen Bilder mit Farbe und Pinsel auf die Litfaßsäule gemalt. Nun müsse die Oberfläche nur noch versiegelt werden und dann ist der neue Hingucker in Groß Wasserburg fertig.

Groß Wasserburg

Zunächst nicht genügend Mitstreiter für Litfaßsäule in Groß Wasserburg gefunden

Bisher war die Litfaßsäule von einigen Rentnerinnen alle zwei Jahre neu bestrickt worden. Auch hier ging die Initiative von Ilona Krupsky aus, die noch einen Willkommensgruß aufstickte. Doch weil sie fürs Stricken nicht mehr genügend Mitstreiter findet, hat sich die Ortsvorsteherin nun eine andere Gestaltung der Litfaßsäule überlegt und umgesetzt. Finanzielle Unterstützung für den Kauf des Materials gab es vom Amt Unterspreewald.