Ob er seinem Leben selbst ein Ende bereiten wollte, steht derzeit noch nicht hundertprozentig fest. Die Polizei geht nach bisherigen Erkenntnissen jedoch von einem Suizid aus.

Gegen 17.30 Uhr sei ein Mann rund 200 Meter vor dem Lübbener Bahnhof auf dem Gleis einem Zug der Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (Odeg) entgegengelaufen. Trotz einer Notbremsung des Lokführers war das Unglück unvermeidbar, sodass der 63-Jährige vom Zug erfasst wurde und starb.

Im aus Richtung Berlin kommenden Zug hätten sich laut Polizei rund 500 Fahrgäste befunden, die unverletzt blieben. Sie konnten das kurze Stück bis zum Bahnhof Lübben zu Fuß zurücklegen und mussten ihre Fahrt in Richtung Cottbus mit Bussen fortsetzen. Die Bahnstrecke war bis 20.50 Uhr für den weiteren Schienenverkehr gesperrt.