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| 11:20 Uhr

Lübben/Waßmannsdorf
Tod eines Asylbewerbers „tragisches Unglück“

Lübben/Waßmannsdorf. 27-jähriger Mann aus Afghanistan war Mitte November schwer verletzt in Waßmannsdorf aufgefunden worden. Später starb er im Krankenhaus.

Nach dem Tod eines 27-jährigen Mannes aus Afghanistan schließt die Polizei bislang eine Straftat aus. „Das haben die Ermittlungen der Mordkommission der Polizeidirektion Süd ergeben“, sagte Polizeisprecher Torsten Wendt am Donnerstag. Unter Federführung der Staatsanwaltschaft Cottbus hatte sie die Arbeit aufgenommen, da der Verdacht einer Straftat anfangs nicht ausgeschlossen werden konnte.

Am 18. November war auf dem Außengelände der Asylbewerberunterkunft im Ortsteil Waßmannsdorf der 27-Jährige mit lebensbedrohlichen Verletzungen gefunden worden. Wenige Tage später verstarb der Mann in einem Berliner Krankenhaus trotz intensivmedizinischer Behandlung. „Nach den kriminaltechnischen und rechtsmedizinischen Untersuchungen sowie den Zeugenvernehmungen muss derzeit am ehesten von einem tragischen Unfallgeschehen ausgegangen werden“, erläuterte Torsten Wendt. Die Ermittlungen würden allerdings weiter andauern, so der Sprecher weiter.