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| 01:19 Uhr

TKS-Verhandlungen liegen auf Eis

Lübben.. Die Tarifverhandlungen zwischen Tourismus, Kultur und Stadtmarketing GmbH Lübben (TKS) und dem kommunalen Arbeitgeberverband werden erst Anfang November wieder aufgenommen. Das berichtet die Gewerkschaft Verdi aus dem Ergebnis des jüngsten Treffens am 1. September.


Grund ist, führt Verdi eine Aussage von TKS-Geschäftsführer Jürgen Höhn an, dass zu einigen Verhandlungspunkten Rücksprache mit der Stadtverordnetenversammlung zu halten sei. Die wird sich nach der Kommunalwahl am 28. September neu konstituieren. Damit könnten die Verhandlungen laut Höhn erst am 4. November fortgesetzt werden.
Diesem späten Verhandlungstermin habe Verdi nur zugestimmt, wenn „der Tarifvertrag und die Tariferhöhungen dann rückwirkend in Kraft gesetzt werden oder eine entsprechende Einmalzahlung vereinbart wird“ , so Gewerkschaftssekretär Ralf Franke.
Offen sei etwa die Definition der Überstunden, die Höhe der Zuschläge für Überstunden und Sonntagsarbeit, die Anzahl der Urlaubstage und die Höhe der jährlichen Sonderzahlung als Weihnachtsgeld.
Die TKS gehört Verdi zufolge zu 80 Prozent der Stadt Lübben. Sie betreibt unter anderem die Bibliothek, das Museum, das Stadtmarketing, die Spreearena an der Majoransheide, das Kulturmanagement und das Tourismusbüro mit dem Info-Shop.
Für die 27 festangestellten Beschäftigten und die Aushilfskräfte gilt bislang kein Tarifvertrag. Sie verdienen laut Verdi deutlich weniger als vergleichbar Beschäftigte in Verwaltungen. Verdi strebt eine schrittweise Angleichung an das Einkommensniveau im öffentlichen Dienst an. (red/is)