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| 18:12 Uhr

THW-Helfer waren fast 300 Stunden im Einsatz

Pumpen des THW Lübben liefen in Sachsen, um das Wasser von den Straßen zu bekommen.
Pumpen des THW Lübben liefen in Sachsen, um das Wasser von den Straßen zu bekommen. FOTO: THW
Lübben. Die Lage im sächsischen Löbnitz hat sich entspannt und so sind die Kameradinnen und Kameraden des Ortsverbands Lübben des Technischen Hilfswerkes (THW) nach ihrem Hochwassereinsatz wieder zurückgekehrt. Ihre Hilfe war am 2. Juni angefordert worden, als die Katastrophenschutzstäbe aus den Landkreisen und Kommunen in Grimma, Leipzig und in Sachsen-Anhalt um Hilfe baten. red/ho

Seitdem waren zehn Helfer unter anderem aus der Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen und der Bergungsgruppe I in und um Bad Düben dabei, um gemeinsam mit dem Ortsverband Borna im 24-Stunden-Schichtbetrieb das Wasser mittels Hochleistungspumpen aus den gefährdeten Bereichen abzupumpen. Insgesamt leistete jeder Helfer fast 300 freiwillige Einsatzstunden. Auch den Familien sei für ihr Verständnis gedankt und den Arbeitgebern, die die THW-Kräfte von der Arbeit freistellten, so der Ortsverband. Weitere sechs Helfer aus dem Lübbener Ortsverband waren in Cottbus, um dort gefährdete Gebiete rund um die Spreeläufe zu sichern. Die Lübbener unterstützten ebenfalls in Bitterfeld die Fachgruppe Führung und Kommunikation, die für die Koordinierung der Einsätze verantwortlich zeichnete.

In Lübben selbst haben Mitglieder des Leitungsstabes des Ortsverbandes die Stellung zu den Einsatzkräften vor Ort und zum Katastrophenschutzstab des Landkreises Dahme-Spreewald und der Stadt Lübben gehalten. Dieser Leitungs- und Koordinierungsstab bleibt auch in den nächsten Tagen noch aktiv, da noch keine endgültige "Entwarnung" für das Hochwasser in der Region gegeben ist.