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| 02:41 Uhr

TAZV Crinitz tritt MAWV bei

Crinitz. Die Mitglieder des Trink- und Abwasserzweckverbandes (TAZV) Crinitz haben während ihrer Sitzung einstimmig die Eingliederung ihres Verbandes in den Märkischen Abwasser- und Wasserverband (MAWV) zum 1. Januar beschlossen.

Der MAWV wird Gesamtrechtsnachfolger des TAZV, der ab Januar als aufgelöst gilt, heißt es in der Beitrittsvereinbarung.

Somit ziehen die finanzschwachen Crinitzer mit dem TAZV Luckau gleich, der sich ebenso auf die Eingliederung geeinigt hatte. Ziel des Beitritts ist laut der Beschlussvorlage "die langfristige Stabilität der Erfüllung der Aufgaben der Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung im Verbandsgebiet".

Nach der Eingliederung werden die Satzungen des MAWV an den TAZV angepasst, so Dirk Gebhard, als Chef des Elbe-Elster-Rechtsamtes mit der Führung des kleinen Crinitzer Verbandes beauftragt, "abgesehen von den Gebühren". Was die Menschen in den Gemeinden Crinitz, Massen, Heideblick und Luckau dahingehend zu erwarten haben, sei noch offen.

Wolf-Peter Albrecht, Verbandsvorsteher des MAWV, nannte die Angleichung der Gebühren nur als langfristiges Ziel. Er wolle nicht, dass die Eingliederung zu Lasten der Altmitglieder geht. "Quersubventionierung ist nicht zulässig", betonte er. Vorrangig müsse die TAZV-Fläche als rechtlich selbstständiges Gebiet kostendeckende Gebühren einführen. Als "traurig" bezeichnete Albrecht den Zustand des Netzes in Crinitz und Umgebung und hofft, mit Unterstützung des Landes verlässliche Strukturen schaffen zu können.

Einstimmig beschloss die Versammlung auch die Vereinbarung zum Abwasserüberleitungsvertrag zwischen dem TAZV Crinitz und dem WAV Westniederlausitz. kn