| 16:55 Uhr

Straßenausbau in Lübben
Erdgas und Wasser sind im Boden

Die Lübbener Bahnhofstraße ist noch für den Fahrzeugverkehr gesperrt, im November sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Die SÜW hat ihre Gas- und Wasserleitungen bereits verlegt.
Die Lübbener Bahnhofstraße ist noch für den Fahrzeugverkehr gesperrt, im November sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Die SÜW hat ihre Gas- und Wasserleitungen bereits verlegt. FOTO: Ingrid Hoberg
Lübben. Die Leitungen sind verlegt, der Ausbau der Lübbener Bahnhofstraße geht voran. Von Ingrid Hoberg

Die Terminkette beim Ausbau der Lübbener Bahnhofstraße ist bisher eingehalten worden und so werden die Arbeiten voraussichtlich im November abgeschlossen, schätzt Steffen Bergmann vom Sachgebiet Tiefbau der Stadtverwaltung ein. „Sieben Monate Bauzeit sind bei solch einem Projekt ein gutes Ergebnis“, schätzt er ein.

Bereits abgeschlossen haben die Stadt- und Überlandwerke Lübben (SÜW) ihren Teil. Im Zuge des Straßenausbaus und der Erneuerung des Regenwasserkanals durch die Stadt sind auch die Leitungen für Erdgas und Trinkwasser neu verlegt worden. „Wir haben von Mitte April bis Ende September in der Bahnhofstraße und der angrenzenden Friedensstraße gearbeitet“, sagt Geschäftsführer Christian Branzke. Es seien insgesamt 480 000 Euro investiert worden.

In der Bahnhofstraße wurden von der SÜW 505 Meter Gasleitung der genormten Nennweite DN 250 verlegt und 25 Hausanschlüsse hergestellt. Für Wasser sind 515 Meter DN 300 in den Boden gekommen und 26 Hausanschlüsse gebaut worden. In der angrenzenden Friedensstraße wurde die Erdgasleitung auf einer Länge von 120 Metern erneuert mit einer Leitungsdimension DN 150, sieben Häuser wurden angeschlossen. Im Zusammenhang mit der Neuverlegung der Medien ist unter der Oberfläche aufgeräumt worden. „Wir haben insgesamt rund 1000 Meter alte Wasserleitung aus Stahl und aus Zementasbest zurückgebaut“, sagt Uwe Blaseg, Sachgebietsleiter Wasser. In gleichem Umfang betreffe das auch Gasleitungen, wie Christian Branzke bestätigt. Der Bauraum wird so für die Neuverlegung von Medien beräumt.

„Wir sind mit unseren Arbeiten vorzeitig fertig geworden. Durch Veränderungen im Bauablauf sind die Abschnitte ohne Verzögerungen ineinander übergegangen“, stellt Sachgebietsleiter Uwe Blaseg fest. Die zeitliche Abstimmung mit den anderen Firmen auf der Baustelle habe gut funktioniert.

Die gegenwärtig größte Baumaßnahme der Stadt Lübben wird durch eine Arbeitsgemeinschaft von Baufirmen realisiert. „Das hat den Vorteil, dass mehr Kapazitäten auf der Baustelle zusammengeführt werden und in kürzerer Zeit die Maßnahme realisiert wird“, sagt Steffen Bergmann. Das erfordere allerdings eine umfangreichere Abstimmung - auch auf den letzten 220 Metern, an denen gegenwärtig gearbeitet wird.

So wird zurzeit auf der Stadtseite bis zur Friedensstraße am Gehweggebaut und Restarbeiten am Regenwasserkanal ausgeführt. „Die Arbeiten an diesem Kanal sollen Ende der Woche abgeschlossen werden, danach wird der Asphalt eingebaut“, erklärt  Steffen Bergmann. Die Technik rückt in der 45. Kalenderwoche an, vom 7. bis 9. November sind diese Arbeiten eingeplant.

Anwohner werden, wie bisher praktiziert, über Einschränkungen informiert. „Wir hoffen, dass wir auch im letzten Bereich, alles gut umsetzen können“, sagt der Tiefbauplaner. Zum Abschluss werden im ersten und zweiten Bauabschnitt Linden gepflanzt.

Während in der Bahnhofstraße noch gebaut wird, sind die Planer in der Stadtverwaltung bereits damit beschäftigt, die folgenden Projekte vorzubereiten. Dazu gehört der Ausbau der B 87/Ernst-von-.Houwald-Damm. Die Behinderungen, die sich während der Sperrung der Bahnhofstraße als wichtige Verkehrsader insbesondere morgens und am Nachmittag zu den Hauptzeiten gezeigt haben, werden dann in noch größerem Umfang auf Einwohner und Kraftfahrer zukommen.

Die Bauarbeiten in der Lübbener Bahnhofstraße liegen im Zeitplan. Gegenwärtig werden auf der Stadtseite Borde gesetzt.
Die Bauarbeiten in der Lübbener Bahnhofstraße liegen im Zeitplan. Gegenwärtig werden auf der Stadtseite Borde gesetzt. FOTO: Ingrid Hoberg