(red/is) Nach dem Abschluss der Testarbeiten vom Mai am Bohrplatz Guhlen liegen CEP Central European Petroleum GmbH die ersten Teilergebnisse vor, die in den kommenden Monaten weiter vertieft ausgewertet und beurteilt werden. Das teilt das Unternehmen mit. Zeitgleich plane es die Verfüllung zweier Bohrungen auf den Bohrplätzen bei Krugau und Guhlen. Die Arbeiten sollen gegen Ende des Jahres beginnen und Anfang 2020 abgeschlossen sein, heißt es in einer Pressemitteilung.

„Die Bohrung Guhlen 1b hat ihren Zweck erfüllt: Wir haben durch diese neuerliche Erkundung der Lagerstätte viele wichtige zusätzliche Informationen gewonnen“, sagt Sprecher Stephan Grafen. „Diese Fülle von Daten über die Beschaffenheit des Bereichs um den Landepunkt in rund 2500 Meter Tiefe wird uns in den kommenden Monaten weiter intensiv beschäftigen, so dass wir die Lagerstätte und das Speichergestein noch besser verstehen werden.“ Da aus der Bohrung Guhlen 1b oder aus der ursprünglichen Stammbohrung Guhlen 1 technisch keine weiteren Ablenkungsbohrungen mehr niedergebracht werden könnten, „werden wir die Bohrung im nächsten Schritt vollständig und dauerhaft verfüllen.“ Weiter heißt es, dass in diesem Zuge auch die Bohrung bei Krugau von 2015 verfüllt werden soll. Der Bohrplatz Guhlen verfügt unterdessen über zwei weitere, noch ungenutzte Bohransatzpunkte.

Der genaue Start der Vorhaben hängt von den notwendigen Zulassungen durch die Genehmigungsbehörde ab. CEP habe deshalb dieser Tage beim Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg (LBGR Cottbus) die entsprechenden Sonderbetriebspläne eingereicht: „Wenn das LBGR diese Sonderbetriebspläne zulässt, dürfen und werden wir mit den Arbeiten auf den beiden Plätzen bei Krugau und Guhlen beginnen“, so Grafen abschließend.