Der Fahrer blieb bei dem Unfall auf einem schnurgeraden, frisch asphaltierten Teilabschnitt unverletzt. Er war nach eigenen Angaben einem entgegenkommenden Auto ausgewichen. Das erhöhte Bankett eines Waldweges bremste die Rutschpartie massiv ab, sodass der Einschlag der quer liegenden Frontscheibe in den Baumbestand mit viel Glück verhindert wurde.

Die Entladearbeiten des mit Supermarktware - vom Bierfässchen bis zur Bockwurst - voll beladenen Sattelzuges zog sich über mehrere Stunden hin, sodass die eigentliche Bergung erst gegen 15 Uhr beginnen konnte. Per Kran und Abschleppfahrzeug wurde das Gespann aufgerichtet und zurück auf die Fahrbahn befördert. "Wenn der Auflieger vorher nicht entladen wird, dann bleiben Ladung und die dünne Seitenwand einfach im Wald liegen", so ein Mitarbeiter des Bergungsunternehmens.

Als Nutznießer des Unfalls stellte sich eine Straßenbaufirma heraus. Die Vollsperrung brachte für die die anstehenden Markierungsarbeiten eine unerwartete Arbeitserleichterung.