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| 02:55 Uhr

Straupitzer Feuerwehr am schnellsten

Auf ihren ebenfalls siegreichen Nachwuchs ihrer Kinderfeuerwehr sind die Amtsausscheidgewinner aus Straupitz mächtig stolz. Foto: Jens Golombek/jgk1
Auf ihren ebenfalls siegreichen Nachwuchs ihrer Kinderfeuerwehr sind die Amtsausscheidgewinner aus Straupitz mächtig stolz. Foto: Jens Golombek/jgk1 FOTO: Jens Golombek/jgk1
Alt Zauche. Die freiwilligen Feuerwehren des Amtes Lieberose/Oberspreewald haben am Samstag ihre Kräfte gemessen. Beim in Alt Zauche ausgetragenen Amtsausscheid lösten die Mannschaften ihre Fahrkarten zum Kreiswettbewerb. Jens Golombek

Das Material war in Bereitstellungsräumen auf dem gut präparierten Areal am Alt Zaucher Ortsrand abgelegt worden, sodass unter der Leitung von Hauptschiedsrichter Frank Zock auf Fahrzeugverkehr an der Wettkampfbahn verzichtet werden konnte.

Die Jugendfeuerwehren des Amtes absolvierten Gruppenstafette und Löschangriff auf einer eigenen Bahn. Mit Byhleguhre und Straupitz waren erstmals Kinderfeuerwehren angetreten.

Die Jungen der Jugendfeuerwehren aus Lieberose und Neu Zauche sicherten sich den Gewinn ihrer Altersklassen, Jessern die Mädchenwertung.

Die Straupitzer Wehrfrauen benötigten für ihren Löschangriff auf dem allerersten Startplatz nur 50 Sekunden, Jessern 1:04 Minuten, Mochow eine Sekunde mehr. Doreen Schulze konnte sich den zweiten Platz ihrer Mannschaft nicht erklären. "An mir lag es jedenfalls nicht. Irgendwo waren wir einfach zu langsam."

Die Straupitzerinnen hatten "im Gegensatz zum Vorjahr einfach mal Glück gehabt", sagte Mareike Simon. "Eigentlich hatten wir versucht, ordentlich zu üben, aber wirklich komplett waren wir erst heute beim Ernstfall." Auch die Zusammenarbeit mit den Kameradinnen aus Alt und Neu Zauche, die in Straupitz mitwirken, habe gut funktioniert. "Ein Loblied auf meine Mädels, die die Kreismeisterschaft Anfang September fest im Blick haben", sagte Mareike Simon. "Und selbstverständlich auch auf unsere tollen Coaches Norbert Bonhage und Lothar Orban."

Im Löschangriff der Frauen und Männer winkten den jeweils ersten drei Wertungsplätzen "nass" und "trocken" Pokale und Qualifikationen. Bei den Männern lösten die Aufgabe in weniger als einer Minute Straupitz (40,88 Sek.), zwei Zehntel dahinter Neu Zauche I und Trebitz (46,59 Sek.). Gastgeber Alt Zauche landete auf dem undankbaren 4. Platz. Die beiden Jamlitzer Teams lagen im Mittelfeld sogar nur zwei hundertstel Sekunden auseinander, die rote Laterne nahm Guhlen mit nach Hause.

Insgesamt drei Tragkraftspritzen aus DDR-Produktion waren nach technischen Ausfällen benötigt, Jessern ein zweiter Start zugestanden worden. "Für technische Defekte kann keiner etwas", begründete Amtswehrführer Frank Schulz die Entscheidung. Nach Aussage der Schiedsrichter seien jedoch auch einige Fehlbedienungen im Spiel gewesen. "Und dafür kann das Gerät wiederum nichts."

Weniger betagte Gerätschaften hatte die Lieberoser Feuerwehr aufgefahren. "Unser Bürgermeister hat uns nagelneue Wettkampfsauglängen spendiert, nachdem sich oft genug gezeigt hatte, dass die Einsatzausrüstung hier nicht wettbewerbsfähig ist", berichtete Stadtwehrführer Heiko Steinemann.

"Die gelaufenen Zeiten sind o.k.", resümierte Amtswehrführer Schulz. "Man sieht schon, wo etwas mehr geübt wurde."