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| 01:08 Uhr

Straupitz will den Titel „Erholungsort“ haben

Mitten in Straupitz: Der Dorfplatz an der Schinkelkirche hat sich dank kommunaler Investitionen vom hässlichen Entlein zu einem schmucken Ort gewandelt. Private Investoren standen dem nicht nach. Beispiel dafür ist das rekonstruierte Ärztehaus am Dorfplatz.
Mitten in Straupitz: Der Dorfplatz an der Schinkelkirche hat sich dank kommunaler Investitionen vom hässlichen Entlein zu einem schmucken Ort gewandelt. Private Investoren standen dem nicht nach. Beispiel dafür ist das rekonstruierte Ärztehaus am Dorfplatz. FOTO: -ds
STRAUPITZ.. Die etwa 1180 Einwohner zählende Oberspreewald-Gemeinde Straupitz möchte noch in diesem Jahr den Titel „Staatlich anerkannter Erholungsort“ bekommen und hat dafür gute Chancen. Das hat Bürgermeister Winfried Rekitt im RUNDSCHAU-Gespräch bekräftigt. -ds


Grundlage für die Bewerbung sind viele Verschönerungen im Ort und vor allem das bürgerschaftliche Interesse an einer Gemeinde, die für Einwohner wie für Gäste gleichermaßen attraktiv ist, sagte Rekitt.
Trotz angespannter Haushaltslage in der Gemeinde ist es in den vergangenen Jahren gelungen, den Ort zu verschönern. Der Bürgermeister nannte vor allem die 2002 eingeweihte Dreifachmühle, viele instandgesetzte Straßen in Straupitz wie den Siedlungsweg, die Rosengasse oder den neu gestalteten Dorfplatz an der Schinkelkirche. Besonders stolz zeigte er sich über den Speicher, der als Begegnungszentrum wieder erstanden ist. Vieles sei im Zuge der Dorferneuerung finanziell unterstützt worden, auch aus anderen Fördertöpfen gab es Zuwendungen. Immer aber habe die Gemeinde ihren Eigenanteil geleistet.
"Das alles ist nur dank des Bürgersinns möglich geworden", sagte Rekitt. In Straupitz engagieren sich derzeit elf Vereine und sechs Interessengruppen für das Allgemeinwohl. Hinzu kommen einheimische Unternehmen und Sponsoren. "Das ist die Quelle unserer Kraft und auch für den Optimismus, Straupitz weiter zu verschönern", so Rekitt.
Für dieses und das kommende Jahr haben sich die Straupitzer einiges vorgenommen. "Bei unserem Gemeindehaushalt muss man gut rechnen und kann jetzt keine großen Sprünge machen", sagte der Bürgermeister. Mit dem Geschaffenen hofft er, mehr als die bisherigen 60 000 Besucher mit dem Johannismarkt und anderen Attraktionen nach Straupitz anzulocken. Touristisch sei Straupitz "keine Insel", weshalb die Kommune mit anderen Gemeinden im Amt Lieberose/Oberspreewald am weiteren Ausbau der Wander- und Radwanderwege wirken wolle. Die Kirchstraße solle ausgebaut und auf dem Sportplatz vor allem mit Mitteln des Sportvereins ein Sozialgebäude errichtet werden. Außerdem wolle die Gemeinde mit ihren Möglichkeiten Objekte für private Investoren attraktiv machen, sagte Winfried Rekitt. (-ds)