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| 01:10 Uhr

Straupitz will Brücke Lübben – Burg bilden

Straupitz.. „Die Dorferneuerung hat Grenzen“ , stellte Winfried Rekitt, Bürgermeister von Straupitz, jüngst fest. Zum einen sind damit Grenzen auf Seiten der Gemeinde angesprochen, die die Maßnahmen mit einem Eigenanteil aus dem Gesparten begleiten muss. Ingvil Schirling

Zum anderen sei damit die Frage offen, inwiefern Bürger und Gemeinde weiter belastet werden können, so Rekitt. In Straupitz habe man sich also die Frage gestellt: „Wie kommen wir weiter mit den Immobilien, die dem Verfall preisgegeben sind?“ , berichtet Rekitt. Gedacht hat man in der Gemeindevertretung dabei an verschiedene Gebäude und Flächen sowie Grundstücke in Privatbesitz.

Investoren in den Ort locken
Der Gedanke setzte sich in die Richtung fort, private Investoren nach Straupitz zu holen. Dies will die Gemeinde gemeinsam mit zwei Unternehmen voranbringen. Die Immoconquesta und die Preußisch Grund und Bau AG i. Gr. (in Gründung) arbeiteten partnerschaftlich zusammen, erklärt Rekitt, und hätten einen Stufenplan zur Entwicklung von Grundstücken in der Gemeinde vorgelegt. Von der Bedarfsanalyse über deren Konkretisierung vor Ort, des Bedarfs bei Betrieben und Investoren, der Suche nach den dafür notwendigen Grundstücken und Planungen bis hin zur baulichen Genehmigungsreife will man mit den beiden gemeinsame Wege gehen.

Drei konkrete Projekte
Am Ende, stellen sich die Gemeindevertreter vor, soll Straupitz ein Bindeglied werden zwischen Lübben und Burg, soll in seiner Infrastruktur soweit aufholen, dass der Ort eine Brücke auf gleichem Niveau zwischen Lübben und Burg bildet.
Konkret gedacht ist an einen Lebensmittelmarkt in Ergänzung zu dem schon vorhandenen Edeka, an eine Tankstelle und an eine Biogasanlage. Diese drei Projekte würden konsequent verfolgt, sagt Bürgermeister Winfried Rekitt, der auch auf ein Ergebnis der Analyse durch die beiden Unternehmen verweist: „Die Gemeinde Straupitz besitzt erhebliches Entwicklungspotenzial“ , hatten diese im Ergebnis festgehalten.