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Straupitz in Narrenhand

Prinzen- und Funkengarde begrüßen die königlichen Hoheiten von Straupitz.
Prinzen- und Funkengarde begrüßen die königlichen Hoheiten von Straupitz. FOTO: Jens Golombek
„Straupitz Helau“ am Sonntagnachmittag: Der Karnevalsumzug war wieder einmal weder zu übersehen noch zu überhören. Von Jens Golombek

Begonnen hatte die Fastnacht in Straupitz mit der Trachtenpolonaise. Zampern und Tanz folgten am Sonnabend. Am Sonntag stand Fastnachtschef Roland Orbanz nicht im Mittelpunkt. Dafür genossen Prinzessin Caroline I. und Prinz Danny I. die Aufmerksamkeit der zahlreichen Zuschauer beim 51. Straupitzer Karneval.
Nicht nur Ratspräsident Manuel Pape stimmte vom Prunkwagen des Fastnachtsvereins immer wieder die vielen Straupitzer Schlachtrufe an. Selbst der königliche Kuss wurde von Sprechchören begleitet. Und Bürgermeister Winfried Rekitt, in historischer Ratsherrenrobe, verwandelte das Parlament des Spreewälder Narrenreiches 2007 ausnahmsweise in einen Zwölferrat.
"Die nächsten 50 Jahre Feierei haben begonnen", sagte Prinz Danny I. in seiner Ansprache an das närrische Volk. Viele gereimte Dankesworte fand er für die Zamperer und Abgezamperten sowie die Sponsoren. Kinderprinz Nico II. lud mit seiner Prinzessin Jana I. in einer kurzen umjubelten Ansprache zum anschließenden Kindertanz ein.
Auch der zweite große Wagen war nicht zu überhören. Eine Erzählerin gab einem kostümieren Märchenwaldensemble die Stichworte für seine kurzen Aufführungen.
Richtig anstrengend wurden die königlichen Verpflichtungen für das Prinzenpaar und seinen Hofstaat, als sich der Tross in Bewegung setzte. Eimerweise Bonbons, Schokolade, Popcorn und Blumensträuße wurden verteilt. Süß gefüllt waren später die Tüten der Kinder, die die Wagen begleitet hatten. Trotzdem war auf dem Prunkwagen noch Zeit für einige Polonaisen.