Lübbens nächste Großbaustelle lässt noch auf sich warten. Der ursprünglich für Oktober geplante Baubeginn an der B 87 verschiebt sich. „Wir hoffen, dass wir gegen Ende des Jahres den ersten Spatenstich setzen können“, teilt Steffen Streu, Pressesprecher des Landesbetriebs Straßenwesen, auf RUNDSCHAU-Nachfrage mit. Der Landesbetrieb betreut die Maßnahme federführend. Die Ausschreibungen seien auf den Weg gebracht, aber eine Vergabe sei noch nicht erfolgt, so Streu.
Beginnen werden die Straßenbauarbeiten mit dem Abriss eines Teils der Bogenbrücke und dem gleichzeitigen Bau der Behelfsbrücke. Dies sei nicht ganz witterungsunabhängig, aber in der Regel auch im Winter gut möglich, so der Sprecher. Vor dem Baustart werde es wie gewohnt Hinweise zu den Sperrungen und Umleitungen geben.

Noch gibt es keinen Zeitplan für B 87-Bauarbeiten

Weitere Aussagen zum Bauablauf gibt es noch nicht. Zwar soll die Brücke über den Schutzgraben im Anschluss an den Abschnitt Bogenbrücke und An der Kupka gebaut werden, aber einen genauen Zeitplan gebe es noch nicht, teilt Streu mit.
Der Baustart an der B 87 war schon im Rahmen der Planung für einen Zeitpunkt nach dem Lübbener Spreewaldfest terminiert worden. Für den Eigenbetrieb Stadtentwässerung Lübben ein glücklicher Umstand, denn bei der Erneuerung der Abwasserhauptdruckleitung gab es einige Überraschungen, die zu Verzögerungen führten und Umplanungen nötig machten. Letztlich wird die SEL pünktlich fertig.
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